Google+ Hardboiled SCB: Ein Versuch: Gottéron neu mit Genital-Hygienikerin im Staff

Samstag, 1. August 2015

Ein Versuch: Gottéron neu mit Genital-Hygienikerin im Staff

Ach, wer kennt es nicht wenn die freundliche Dame mit ihren Kratzhaken Dir an den Zähnen rumhebelt als gäbe es kein Morgen mehr? Dann, nach der Tortur, dann meistens die Frage "Sagen sie gut bestückter Mann, tun sie zahnseidelen?". Klar sagt man "ja"; obschon mal es ganz selten macht und die DH sofort merkt, dass Du lügst wie Anton. Aber ist egal, all die Widerwärtigkeiten müssen sein, nur so hält man seine Beisserchen hygienisch im Schuss.

Gottéron geht nun für seine Spieler noch einen Schritt weiter. Neu im Staff wurde Anneborg Spackmann vorgestellt, die erste lizenzierte Genital-Hygienikerin Europas. Gottéron reagiert damit auf einen Testbericht des Magazins "Schöner riechen", die die Kabine der 1. Mannschaft von Gottéron mit fast 300 Punkten Rückstand auf den letzten Platz der Rangliste gesetzt haben. Auf gut Deutsch: Es stinkt gewaltig dort unten.

Nachdem man den Platz auch nach Gratisabgabe von Mundwasser und Deo nicht verbessern konnte, liess man den Gestank analysieren. Die Konzentration an Schwefelwasserstoff (H2S, riecht wie faule Eier) war rund 30 x zu hoch. Ein ähnliches Problem stellte man bei Robben-Kolonien auf Sylt fest, wo die besagte Frau Spackmann im letzten Jahr mit grossem Erfolg gearbeitet hat. Die Umstellung von Robben zu Gottéronistis sollte der Frau keine Probleme geben, davon ist die Klubleitung überzeugt.

Gross schämen müssen sich die Spieler nicht, denn anstatt zu sagen "ich gehe zur DH" können sie den fast gleichen Satz sagen, nämlich "ich gehe zur GH". Tönt ähnlich und fällt nicht auf. 

Wie arbeitet nun eine Genital-Hygienikerin? Nun, eigentlich genau wie eine Dental-Hygienikerin. Mit ihren Haken mümmelt sie am Johann rum bis dieser blitzblank (am Schluss wird sogar poliert) rumgammelt. Bei einem ersten Augenschein hat Frau Spackmann gesehen, dass ihr die Arbeit in Gottérons Kabine nicht so schnell ausgehen wird. "Da werde ich wohl Überstunden machen müssen" lacht die sympatische Dame. "Ich habe mehr Urinstein gesehen als in einem versifften Pissoir in einer verruchten Hafenkneipe in Marseille" fährt die Dame fort. "Bei einigen Spielern fand ich sogar abgestorbene Hirschkäfer" sagt die erstaunte und rüstige 83-jährige deutsche Dame.

Gottéron geht damit neue Wege. Nachdem man Jahrzente das Image als "Stinker" gepflegt hatte, will man nun offensichtlich mit diesem Bild aufräumen. So wurde, von der Öffentlichkeit kaum bemerkt, die Stehscheisse mitten in der Kabine umfunktioniert, nachdem man festgestellt hatte, dass dort gar kein Loch im Boden war. Neu stellt man dort die gewonnenen Pokale hin. Was halt dann auch wieder ein Problem ist, weil man keinen hat.

Egal, die Kufen knirschen wieder, bald gehts wieder los! 




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