Google+ Hardboiled SCB: Trekking-Tour "Streethockey-WM" in Zug

Montag, 22. Juni 2015

Trekking-Tour "Streethockey-WM" in Zug

Also, gestern war der grosse Tag, die nette Einladung des OK's der Streethockey-WM für den Knaller Schweiz - Kanada wurde in die Tat umgesetzt.Meine Lebensversicherung auf weiten Reisen, der Rieder Roger, und ich trafen uns im Bahnhof Bern um Punkt 10.00 Uhr am Treffpunkt. Was danach folgte, muss ich in Kreise einteilen, damit ich selber die Übersicht behalte. Lest diesen authentischen Bericht eines herrlichen Tages.

Kreis der Anreise
Da hat alles prima geklappt, da Rieder mich in den richtigen Zug gehebelt hat. Die vielleicht etwas schlechte Idee war, bereits 1 Liter Bier als Frühstück zu kaufen, egal, die Stimmung stieg bei jeder Rüttelweiche. Das Umsteigen in Zürich in Richtung Zug ging ebenfalls sagenhaft gut ab, weil der Rieder mich in den richtigen Zug gehebelt hat. Punkt 12.00 Uhr trafen wir in Zug ein. Da gab es das erste Mal grosse Augen, da wir wirklich VIP-mässig empfangen wurden. Wir trafen als erstes die Pinkhair, eine Bloggerin mit genialem Humor und eben pinken Haaren, sie war ebenfalls als VIP geladen, dann war das OK da mit dem
schön frisierten Simon und dem lieblichen Christen. In den Händen halten sie ein Begrüssungsbier, was für ein geiler Empfang, aber es gab noch mehr, ein Trekking-Sack mit einem Streethockey-Shirt, Cap, Pin und Essgutschein. Absolut der Hammer. Danach folgte der Transfer in die Bossard-Arena im Streethockey-Spassmobil. 

Kreis der Matchvorbereitung
Es war einfach herrlich was da abging. Festbänke, schon tausende Leute, vorne eine grosse Bühne und herrliche Bierstände - man fühlte sich schnell heimisch. Da wir bereits happig Bier intus hatten, entschieden wir uns, noch ein paar Biere zu trinken. Christen wurde als Babysitter abkommandiert, er musste uns im Auge behalten, da wir mit Presseausweisen sogar in die Dusche von Beatrice Egli gekommen wären. Wenn sie denn man duscht. Uha uha uha. Egal, Christen erledigte das sehr sehr freundlich und sanft, er hat wohl Routine mit solchen Jobs. Der Pegel war jetzt auf Matchniveau, also zischten wir in die Halle wo absolute Top-Plätze auf uns warteten. Die Halle war übrigens voll, hammermässig!

Kreis der Niederlage
Ja, und dann kamen eben diese Kanadier, die mit einem Eishockeystock in den Händen nur ein Ziel haben: Sieg. Egal ob sie noch Jetlag haben, egal ob sie eine Sackzerrung haben, die sind einfach mit Hockey im Blut ausgestattet und auch in dieser Sportart Rekordweltmeister. Sie starteten auch so und löffelten im ersten Drittel 3 herrliche Öfen hin und entschieden eigentlich das Spiel schon früh. Die Schweizer hatten grossen Respekt vor den Ahornblättern und wurden etwas zu hart bestraft. Allerdings ist zu sagen, dass die Kanadier kaum was zuliessen, die hatten ihre Zone im Griff und imponierten mit herrlich präzisen Pässen. Im zweiten Drittel kamen die Schweizer dann mit Schaum vor dem Mund und versuchten alles, um dem Spiel eine Wende zu geben, frassen aber dabei zuviele Strafen und mussten so noch 2 Tore einstecken. Aber unsere Jungs gaben nicht auf und verkürzten dann sogar bis ins letzte Drittel noch auf 2:5 durch 2 herrliche Weitschusstore, aber danach zog Kanada den Mümmel wieder aus der Grotte und knallte noch 2 Öfen in die Krutze. 2:7 - die Schweiz hat alles und noch ein bisschen mehr gegeben, aber der Gegner war heute zu stark und hat die Schweiz gottéronisiert.

Kreis der Nachbetrachtung
Das war ein weiterer Hammer. Ungeniert hunterten wir in den Katakomben rum, leierten mit dem Nationalcoach, drangen in die Kabine der Schweizer ein, ein paar Jungs waren noch nackig und wir hatten doch eine Dame dabei ...! Aber Pinkhair reagierte gut, sie drehte sich nach ungefähr 30 Minuten um, nachdem sie alles fotografiert hatte. Egal. Uha uha uha. Danach eine Ansprache von mir die durchaus neben Churchills legendärer Eastwick-Rede Platz hätte. Dann herrliche Bilder schiessen, wieder auf den Platz huntern, die gutgerundete Eggli sang da über ihr Weggli, mitklatschen, Bier trinken, nebenbei noch den OK-Superchief kennenlernen und auch den Chef des kanadischen Streethockeys, also quasi der geblatterte Sepp aus Nordamerika. Mein Englisch war sehr sehr betrunken, egal, ich hatte gute Dolmetscher dabei.

Kreis des Heimwegs
Das wird der kürzeste Kreis. Weil wir einfach nach Hause gingen und noch ein feines Bier tranken. Hat unglaublich Spass gemacht und die Streethockey-Familie hat mir einen starken Eindruck hinterlassen. Ebenso die Spieler, unglaubliche Kampfmaschinen, neben denen sieht der Terminator aus wie eine Windel von Schüschu. Die Jungs leisten absoluten Spitzensport, stecken blaue Flecken en masse ein und opfern ihre Freizeit und Ferien, um solch gelungene Anlässe möglich zu machen. Hut ab Boyz, ich supporte Euch bis zum Ende, halt nur noch über Stream, aber egal! Ein herzliches "Danke" von mir hat das OK nochmals verdient, Top-Anlass!

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