Google+ Hardboiled SCB: Der Playoff-Sweep: Ende der Trilogie mit Smiley Ritchie

Montag, 8. Juni 2015

Der Playoff-Sweep: Ende der Trilogie mit Smiley Ritchie

Jetzt ist definitiv alles klar! Der Sweep gegen den HC Affenmoos ist jetzt endgültig begründbar. Nach den Enthüllungen mit dem Seckelbruch von Gragnani, der Schwangerschaft von Holloway, folgt nun noch der letzte Teil des Puzzles: Byron Dirty Ritchie war scheinbar auf einem infantilen Trip und nevte das Team mit seiner plötzlich kindischen Art so gewaltig, dass die Jungs sich quasi in die Niederlagen retteten. Ist zwar für uns als Fan nicht gut, aber andererseits gibt es auch Hoffnung. Denn nochmals wird uns ein Komplettausfall von 3 Ausländern nicht mehr passieren. Und dann geht es ab. Wenn man denn mal genau wüsste, wer denn kommt. Ja ich weiss, ich gedulde mich bis Ende Monat, Marc!

Also, der Ritchie war ja eher bekannt als brummiger, griesgrämiger, schlechtgelaunter, fluchender Spieler. So war er aber auf dem Eis der wahre Dirty Ritchie, der niemals gelächelt hat und seinen Job perfekt erledigte. Seine Highlights im Privatleben waren Wurzelbehandlungen beim Zahnarzt, ohne Spritze natürlich, und Haarentfernungen mit dem Feuerzeug. Egal wo. Das brachte ihn in Stimmung. Da lächelte er.

In den Playoffs 2014/15 stellen seine Mitspieler dann aber entsetzt fest, dass eine seltsame Wandlung mit dem Brummbär vor sich ging. Es begann damit, dass Ritchie singend (!) in die Kabine kam. Beim Umziehen glänzte er mit neuen Unterhosen mit Euromaus-Motiv. Das machte Angst. Ebenso umarmte er plötzlich Mitspieler aus heiterem Himmel. Auch nach Niederlagen war es komisch geworden, normalerweise war er nach vergeigten Spielen ungefähr so gut drauf wie wenn Putin an einem Schwulen-Treff nackt tanzen müsste. Aber in den Playoffs sah man ein anderes Gesicht von Ritchie: Plötzlich lobte er den Gegner, meinte so sinngemäss "die waren halt besser als wir, egal, die Welt besteht nicht nur aus Sport".

Die Krönung war aber dann, als nach jedem Sieg gegen Lausanne der Ritchie darauf bestand, mit dem ganzen Team ein Spiel zu spielen: "Beppo der Bock" (s. Bild). Und das nicht ein- oder zweimal, nein, bis in die frühen Morgenstunden. Wohlgemerkt, bei diesem Spiel rennen 4-jährige sonst entsetzt aus dem Zimmer, weil sie den Käse nicht spielen wollen. Aber Ritchie zu widersprechen wagte dann doch niemand. Ein paar Spieler versuchten, durch das Essen der Spielfiguren oder Würfeln das Drama zu verhindern, doch Baron Richard hatte immer Ersatzmaterial dabei. Die Spieler mussten wohl oder übel in den sauren Apfel beissen und "Beppo der Bock" spielen bis Beppo wirklich bockig wurde. Der fühlte sich durch den Titel natürlich massiv provoziert. obschon ihm Ritchie erklärte, dass es ein Zufall sei. Es blieb dem Team wirklich fast nichts anderes übrig, als sich mit rotgeränderten Augen in die Niederlagen gegen Davos zu flüchten.

Damit ist die Aufarbeitung der Sweep-Playoffs beendet. Ein Seckelbruch, eine Schwangerschaft und ein Infantiler waren der Auslöser für diese Schmach. Aber, das muss uns Mut machen, das passiert Dir wirklich nur einmal im Leben!

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