Google+ Hardboiled SCB

Montag, 17. November 2014

Der SEHV reagiert - Brad Schlickenhouse per sofort neuer Profi-Schiri

Als ob der SEHV meinen Furzkopf der Woche gelesen hätte! Heute wurde bekannt, dass der Kanadier Brad Schlickerhouse (36) per sofort als Profi-Schiedsrichter in der Näschonal Liig A eingesetzt wird. Wann genau das der Fall sein wird steht noch in den Sternen, den gewisse Vereine haben bereits ihr Veto eingelegt. Schlickerhouse ist zwar regeltechnisch Klasse, hat aber einen eigenen Stil, ein Spiel zu leiten. Ueli Schwarzweiss sagt dazu: "Ja, er ist speziell, aber er hat seine Linie die er nie verlässt und kompensiert auch keine Entscheide, das wollen wir ja". Dann schauen wir uns doch diesen Brad Schlickerhouse mal genau an.

Er hat selber aktiv Eishockey gespielt, allerdings wurde er nach seinen ersten 5 Spielen im College-Team von Wortherblade für bereits 1100 Spiele gesperrt. Er setzte nach einer Niederlage die Garderobe des Gegners in Brand, nachdem er auf dem Eis bereits 4 oder 5 mal mit Slapshots auf die Schiris eine Matchstrafe kassiert hatte (obschon er nicht getroffen hatte). Danach trat Schlickerhouse vom aktiven Spieler in den Schiedsrichter-Stand. Er absolvierte die komplette Ausbildung zum NHL-Schiri, die er mit 3 von möglichen 632 Punkten knapp bestand. Danach begann sein unaufhaltsamer Aufstieg durch die Ligen in Nordamerika. Nach spätestens 3 Spielen wurde er bereits in die nächst höhere Liga befördert, da sämtliche Vereine der betreffenden Liga Prostest gegen ihn einlegten. So soll er bei den Bambinis des Öfteren die zuschauenden Eltern beleidigt haben mit Sätzen wie "in welcher Stellung habt ihr den diesen Versager gezeugt, ihr elenden Cellulite-Jünger?". 

Höhepunkt seiner Karriere war sicherlich sein erster, einziger uns letzter Auftritt in der NHL, als er das Playoff-Spiel Boston Bruins vs Calgary Flames leiten durfte (es fehlten diverse Refs wegen Schnudernase). Nun, der Auftritt gelang ihm nicht schlecht, allerdings wurde er danach überraschend lebenslang für sämtliche Spiele (inklusive Tischfussball und Halma) auf nordamerikanischem Boden gesperrt.

Nun, wie ist sein Stil als Schiri? Die Schweiz muss sich sicher zuerst etwas an Schlickerhouse gewöhnen. Er ist dominant, aggressiv, er verlangt das seine Pfeife an die Soundanlage des Stadions gekoppelt wird, so dass jeder Pfiff durch Mark und Bein geht. Er pfeift nach "Null Toleranz"-Prinzip. Nicht wegen den Fouls, die sind im egal, aber bei Reklamationen wegen einer Strafe zieht er meistens den Helm ab und drischt relativ grob auf den reklamierenden Spieler ein. Ein Spieler darf nicht zurücksemmeln da es dagegen ein Gesetzt gibt. Schlagen eines Schiris geht gar nicht, umgekehrt aber fehlt ein solches Gesetz. In der einen NHL-Partie fiel er auch durch seine unflätigen Trash-Talks auf, die Spieler verloren jede Lust am Eishockey. Ein Spieler meinte danach nur: "Was soll ich meinen Gegner noch verbal provozieren wenn der Head-Schiri bereits sämtliche Schlämperlige durchgearbeitet hat?".  Er wollte auch ein Tor annulieren lassen, weil "der Spieler eine hässliche Fresse hat", der zweite Head konnte aber im letzten Moment diesen Entscheid korrigieren.

Protest gegen Schickerhouse hat unter anderem der HC Davos eingelegt. Schickerhouse hat bereits bei seiner Landung in Kloten deutlich aufgezeigt, dass er kein Interesse hat, durch davosfreundliches Gepfeife ein Ticket für den Spengler-Cup zu ergattern. Laut Schickenhouse ist der Spengler-Cup "ein Turnier, an dem besoffene Nordländer gegen noch besoffenere Kanadier auf dem Eis rumgurken, garniert wird das Ganze durch ein Publikum, das einer Herde klatschender rotärschiger Paviane gleicht".  Falls er ein Aufgebot für dieses "Durchfall-Turnier" kriege, werde er dem Schwarz Ueli einen aufs Maul geben, so dass "sein Kopf 4 Tage lang in Reibers fettem Hintern stecken werde".

Nach diesen Aussagen wurde Schlickerhouse nun auch hier auf Lebzeiten gesperrt. Eine weitere Chance wurde vertan. Schade. Der tut nichts, er will doch nur spielen!

Sonntag, 16. November 2014

Furzkopf der Woche - Kompensierende Schiris

Es muss mal angesprochen werden. Nicht mit einer Klubbrille, denn ich glaube alle Vereine sind davon gleich betroffen. Es geht hier also nicht um meinen Lieblingsverein oder meinen grössten Hassverein, es geht um die allgemeine Situation. Am Samstag beim eher lauen (auch wenn die Zeitungen da wieder was von grossartig und so plärren, denkt daran, HIER steht die Wahrheit) Sieg gegen den HCD fiel es mir halt wieder auf.

Ich gebe NIE dem Schiri Schuld für Niederlagen. Klar, auch ich sehe es manchmals anders als die Zebras, allerdings muss man realisieren, WIE ich es anders sehe. Im Stadion oft gar nicht, dann Zuhause am TV in 123-facher Zeitlupe. Der Herr im Zebralook hat diese Möglichkeiten nicht, das ist verdammt schwer innert Bruchteilen von Sekunden eine Entscheidung zu fällen. Leider hat sich im Hockey ja auch die Schwalben-Tendenz etwas durchgesetzt, man kann einem Spieler nicht mehr unbedingt vertrauen, sie heben oft sehr leicht ab. Aber eben, das ist egal, in jeder Sportart mit Schiri hat der Herr einen schweren Job und der Verlierer wird immer ein bisschen an ihm herummodern.

Was ich aber absolut nicht verstehen kann, sind 2 Sachen. Erstens: wie kann man während dem Spiel plötzlich seine Linie ändern? 40 Minuten eher kleinlich am Pfeifen lutschen, dann urplötzlich kommt die Wende und er lässt laufen als wäre die NHL ein Kindergarten-Spiel mit Kinderfouls. Alles geht nun durch, 2 Minuten gibts nur noch wenn nach einem Stockschlag der Arm des Gegners 3-fach gebrochen ist. Zweitens: Wie kann man, nach ein paar harten Strafen gegen ein Team, dann plötzlich ins Kompensieren kommen? Das ist eigentlich das Schlimmste was es gibt. Er gibt ja so indirekt zu, dass er vorher wohl doch etwas hart gepfiffen hat, oder nicht? Wenn er seine Linie hat, dann hat er die Strafen gegeben und steht danach einfach dazu, auch wenn Team A das Spiel dann halt im Hintern hat. Aber was solls, das frisst man und basta. Aber er kann doch dann mit einem guten Gewissen vom Eis und denken: "Ich habe mein Gesicht behalten und meine Linie durchgezogen". Das wäre für mich dann die gute Leistung, egal ob der eine oder andere Pfiff vielleicht nicht ganz richtig war. Das passiert überall, auch in der NHL, egal wo. Aber dieses quasi "wiedergutmachen" ist doch wie ein Eingeständnis ...? 

Dann noch ein paar Worte an den Kommentar-Tumult wegen den HCD-Fans, die während der Ehrung von Ovo Rüthefrau das Lied "Rüthemaa, du hesch äs gruusigs Liibli a" gesungen haben, falsch wie die Sau zwar, aber sie haben es gesungen. Kommt, lasst doch die Kirche im Dorf. Man stelle sich mal den SCB-Mob vor, wenn der Reto von Alk in Davos verabschiedet werden würde, ganz klar dass unsere Ecke aber noch massiver abröhren würde. Irgendwie muss Eishockey so sein, Rüthemann hat dieses Lied in seiner ganzen Zeit beim SCB von den Davosern gehört, was solls. Die Davoser erlebten übrigens ähnliches, als sie Sandro Rizzi verabschiedeten. Da er in Untervaz seine Karriere startete, geschah das im August an einem Freundschaftsspiel vor 12 Zuschauern (Eis hat es dort oben das ganze Jahr). Die 3 Untervazer Supporter benahmen sich massiv daneben und schrien Sachen wie "Rizzi Du hast noch Gemüsesuppe in Deinem widerlichen Bart" oder "dein Gesicht sieht aus wie die Pussy eines Wasserbüffels". Das war dann für mich unter jeder Unterhose.

Also, Schwamm drüber, und bitte liebe Schiris, lebt die Botschaft hier oben aus. Niemand redet noch lange über ein Spiel, wenn Du Deine Linie behälst. Manche mögen Dich dann vielleicht nicht weil Du immer streng bist wie eine Domina, aber daran gewöhnt man sich und man kennt Dich. Manche werden geliebt weil sie viel durchlassen, dort ist das gleiche Spiel wie oben. Keep cool!

Samstag, 15. November 2014

15.11.2014 SC Bern - HC Davos 3:2 nP

Bärenstark! Nein, nicht unsere Mutzen, sondern ich! Wie ich doch immer nach Hause eile wie ein Unhund damit ich den Matchbericht auch pünktlich ins Netz stellen kann. Obschon mich noch 311 Leute zu einem Bier eingeladen hätten. Egal. Ich mach das weil ich es brauche. Nun wo die App wieder geht, macht es sogar doppelt Spass. Es pfeift wieder! Geil! Gepfiffen hat heute auch niemand, obschon das Spiel rekordverdächtig lange ging. Erst war die Verabschiedung von unserer #32, die nun niemand mehr tragen darf. Dann bot das Spiel die ganze Palette inklusive Penaltys, es wurde wirklich spät heute! A propos Nummer sperren: In genau 800 Jahren wird der SCB keine Nummern von 0 - 99 vergeben können, da alle unter dem Dach hängen. Wenn es im gleichen Stil weitergeht. Aber es gibt grössere Probleme.

Zum Beispiel unser Start in dieses Spiel. Da war rein gar nix mehr von Siegermentalität zu spüren, nein, das Spiel in Zug schien noch nachzunarben ohne Ende. Davos war auch nicht das gelbe vom Ei oder die Brille vom Arno, also entwickelte sich das Spiel wie ein Fribourger Fondue: Zäh, klebrig, Fäden ziehend und mit einem Abgang wie gefurzter Knoblauch. Es war ein typisches 0:0-Drittel, weil die Teams sehr viel Respekt voreinander hatten, und eben der Spielfluss durch die Missverständnisse ungefähr das Tempo einer Blindschleiche hatte. Ein Drittel, das mich nicht wärmte. Ich kriegte Lust auf Jagerteee, ein schlechtes Zeichen.

Der zweite Abschnitt war dann immerhin mit Toren bestückt, besser wurde das Spiel nur langsam. Der Kampf stimmte bei beiden Teams, es kam nun immerhin doch zu turbulenten Szenen vor den Toren. Allerdings enstand für meinen Geschmack (zu) viel durch ein unheimliches Gebolze. Das sah zum Teil aus wie Rubgy von Kanonenkugeln. Als wir langsam aber sicher ein bisschen öffneten, kamen die Spielverderber aus Davos gleich mit dem Hammer. Herrlich wie sie einen Konter abschlossen und mir den Wunsch nach Jagertee 3 x verstärkten. Geführt wurde heute unser Sturm von Dirty Ritchie und Pertschi, der junge Lumpenbube zeigte eine starke Partie. Er war es denn auch, der im Powerplay ausglich und so das Drittel gerecht mit einem 1:1 enden liess.

Im letzten Drittel wartete man dann auch lange auf die oft gesehenen emotionalen Schlachten gegen Davos. Es blieb alles aber beim Alten. Beide Teams fegten die Chancen daneben oder in den Goalie, man merkte dann aber schon langsam, dass es nun um die Wurst ging. Plötzlich steigerten sich die Emotionen und die Präzision, bei uns blitzte der Siegerwille nun mehr durch als im ganzen Spiel vorher. Allerdings wurden wir 7 Minuten vor Schluss noch brutal geschockt, als 3 Missverständnisse in Serie für das 1:2 der Davoser sorgte. Und lustigerweise waren wir genau ab dann parat. Parat zum Ausgleich, 4 Minuten vor Schluss knallte Baron Richard uns herrlich zum 2:2. Danach knütschte und hebelte es auf dem Feld nur noch, genau das hatte ich 57 Minuten lang vermisst. Trotz Hochkaräter knallten wir uns aber nicht zum Dreier, die Verlängerung musste her, auch dort hatten wir den Sieg mehrmals auf dem Stock. Schlussendlich dann das Penaltyschiessen, es waren nochmals die Minuten der Torhüter da sie fast alles hielten. Aber Holldriowei knallte uns dann schlussendlich zu den 2 Punkten.

Also, mit Fieber begonnen, dann plötzlich wirkte das Boucher-Zäpfli wieder und es begann zu Rollen. Besser aber, man kann schon von Beginn an so abgehen! Ein Wort noch zu Beppo: Sackstark, dominant, die Übersicht nie verlierend und im Penaltyschiessen dann genial. Kein Vergleich mehr mit dem Saisonstart.

Freitag, 14. November 2014

14.11.2014 EV Zug - SC Bern 3:1

Nix da wars mit dem 100. Sieg in Folge! In einem zähen und schlecht gewürzten Spiel unterlagen wir der Zombie-Mannschaft aus Zug mit 3:1. Zombie-Mannschaft nicht weil sie so tot aussehen, sondern weil sie sich so bewegen und eine geschickte Mischung aus Totschlägern und Zwergwüchsigen auflaufen lassen. Gecoacht werden sie von Harold Scheiss, einem legendären bewusstlosen Mann. Walking Dead für Liebhaber! Wir waren heute vorne nicht gut, hinten eine Katastrophe, nur Beppo hexte uns in Punktenähe, es passte aber zu diesem Tampon-Abend, dass das 1:3 dann haltbar war. Egal, Hockey ist kein Ponyhof, verloren haben wir nach mir wegen einem katastrophalen 2. Drittel, das es so gar nicht geben darf.

Der Start ging ja ab wie diese unhuren gute Sonde, die auf der Sonne gelandet ist. Nach ein paar Sekunden konnte Hans Holden herrlich zum 0:1 in unser Netz schieben. Schon da war mir leicht übel, es spricht nicht so für uns wenn man nach dieser unsäglichen, beschissenen, unnötigen, bekloppten, verfurtzen, verhurten Nati-Pause aufs Eis kommt und dann gleich ablutscht. Mir schwante Böses, aber das Böse schwante dann auch wieder ab, als Plüsch Ferdu postwendend zum 1:1 ausglich. Das erste Drittel war dann wirklich gut von uns, gegen vorne liefen wir gut, nur waren wir im Abschluss wie besoffene Indianer mit Pfeil ohne Bogen. Aber, schon in diesem ersten Drittel war es sichtbar, in der Abwehr haben offenbar nicht alle die Arbeit wieder seriös aufgenommen. Da waren Fehler drin, die darf es nicht mal im November geben. Kurz gesagt: Wir waren in diesem Drittel spielerisch besser, aber Zug hatte die besseren Chancen. Somit war das 1:1 OK.

Doch eben, dann das zweite Drittel. Nun ging es nicht mehr. Die #72 trieb mir Angstkotze auf die Stirn, die #14 ebenfalls, und meistens standen sie noch zusammen auf dem Eis. Nicht das sie alleine Schuld gewesen wären, aber die hatten den wohl schwärzesten Abend seit sich Holden den Arsch mit dem Flammenwerfer rasiert. In diesem Drittel weinte jeder Ästhtet ab unseren Buben. Eine geile Situation war dann bei Spielhälfte, als Gardner einen Tortkirscher leicht schubste, der offenbar besoffene Zuger liess sich in die Bande fallen und mimte den toten Mann. Der Garten wurde dann von 2 Gegenspielern gleichzeitig attackiert, logo, wenn der eigene Mann einen auf Schwerverletzt macht, dann gibts das. Der Garten war cool wie eine Eiche und packte sich dann den Rammbolzen von Zug elegant zum fairen 1:1 und haute dem Pajass relativ gut auf die Fresse. Mein Rat an Rammholt: Lass dich wieder mal rasieren, den "Mann" nimmt Dir nach dieser Pussy-Schlägerei nicht mal mehr der bisexuelle Bodensurri ab. Egal. Aber nur noch ein Detail: normale Strafen: 2 Minuten für unsportliches Verhalten für den Schwalbenaffen, 2 Minuten für Rammholt wegen Start der Schlägerei, 2 Minuten weil eine Nacktschnecke von Ihnen auch auf Gardner ging. Dann 5 Minuten plus Spieldauer für Rammholt, auch wenn er geprügelt hat wie ein Schneckenschiss im Igelarsch. Für Garten 5 Minuten und Spieldauer, logo. So stehts im Regelbuch. Was pfiff der Hooligan aus Deutschland? 16 Minuten gegen Gardner, 4 Minuten gegen Rammhold. Aha. Egal. Beim 4 gegen 4 kassierten wir dann das schlussendlich vorentscheidende 1:2. Aber wurstegal.

Im letzten Drittel kamen wir dann etwas besser in die Gänge, waren aber im Abschluss zu harmlos. Zug konterte geil, doch Beppo dichtete ab wie ein Dichter der alten Garde, also Shakespeare oder so. Leider war das 3:1 der Tramschienen dann doch haltbar, aber das spielte keine Rolle mehr, wir hätten wohl auch jetzt noch kein Tor geschossen. Egal, schlussendlich ein verdienter Sieg für Zug, Schwamm drüber und morgen Vollgas geben, denn die ausgeruhten Davoser werden eine Klasse stärker sein als die heutigen Heulbuben.

Dienstag, 11. November 2014

Ein Aufsteller in der hockeylosen Furzzeit

Ja, da lullt man im Bitz umher, irgendwie spielt Blottenrong gegen Anttipasti, auch die Meisterschaft wird mit 2 Spielen wieder lanciert, aber eben, unsere Jungs haben noch Pause bis am Freitag. Doch dann, aus heiterem Himmel, schreibt mir ein Leser der unglaublichen Hardboiled-Jahresbücher. Das wäre eigentlich nichts besonderes, ich kriege viele Post von Lesern, Päcklis mit BH's drin, Gutscheine für Einkäufe, bewundernde Zeilen, klar auch Millionen von Schmähbriefen, aber damit lebt man dann wohl einfach.

Das besondere an diesem Letter war aber, dass der Hardboiled-Jahrbuch-Leser sein Exemplar ausgeliehen hat - und zwar unserem Fanghandgott Beppo. Ja, ihr habt richtig gelesen, Beppo Bührer war im Besitz eines Jahrbuchs. Oh Gott, dachte ich, da waren ja schon ab und zu relativ herzige Sprüche über ihn drin, so in Richtung "Parade wie eine tote Robbe" oder "reckte daneben wie ein Blindgänger im Edelpuff". Klar doch, wenn er gut spielte war das auch drin, aber als Torhüter war und ist er halt immer ein Thema. Wie würde Beppo reagieren war nun mein Gedanke.

Isst er das Buch auf? Schmeisst er es dem Ausleiher frontal ins das Gefräss? Tritt er zurück? Jagt er mich beim nächsten Heimspiel? Zielt er mit Pucks auf mich? Fragen über Fragen.

Doch oha, Beppo ist nicht nur 3-facher Meistergoalie, nein, er hat auch eine unhuren Prise Humor in seinen zuckigen Armen. Ihr dürft diese Notiz, die wirklich von ihm ist, natürlich lesen. Ich vorenhalte Euch nichts.

Besonders Kult: Seine Unterschrift. Der Name, einfach mal so aus meinem Hirn entsprungen, hat sich inzwischen massiv in der WordPisswanz-Arena rumgehodelet. Sogar Beppo sagt sich jetzt Beppo! Für mich eine Kultnotiz unseres Hexers, es zeigt mir dass meine Zoten und Tiraden von den Leuten richtig verstanden werden, die direkt betroffen sind. So soll es auch sein. Kult, Marco Bührer ... ähhh ... Beppo!