Google+ Hardboiled SCB

Sonntag, 1. Februar 2015

Furzkopf der Woche - Die fehlende Strafe gegen diesen Modus

Sorry, aber jetzt muss irgendwer unsere Bosse und den Verband zur Vernunft bringen. Dieser Modus ist für mich nur noch ein Hohn. Es geht ja noch knapp, dass man 50 Runden ausspielt um dann zu wissen, gegen wen man im Viertelfinale spielt ... aber was unter dem Strich abgeht, das kann ja nur noch ein Witz sein, oder?

Es kann doch einfach nicht sein, dass ein Verein den Ansprüchen der NLA nicht genügt, kaum ein Spiel gewinnt und dann aber trotzdem noch mit Bonus den Ligaerhalt hinkriegen wird. Weil sie sich bereits gegen den Gegner im Playout-Finale retten können (wie es Rappi immer geschafft hat). Oder dann im Notfall in einer best of seven-Serie gegen den NLB-Meister. Mit Heimvorteil in der Serie.

In keiner offenen Liga der Welt steigt der Tabellenletzte nicht ab. In Fussball-Deutschland ist im Moment die grosse BVB-Abteilung auf Rang 18. Ist das zum Schluss der Saison so, dann steigen sie ab, ohne wenn und aber. Klar wird es traurig sein für ganz viele Leute, aber so spielt der Sport in unserem Breitengraden.

Oder macht es dem Publikum in Rappi wirklich noch Spass, gefühlte 22 Heimniederlagen und 22 Auwärtsniederlagen zu sehen, dafür noch Geld auszugeben? Gegen die Piller waren wohl fast mehr Bieler im Stadion als Einheimische. Das kann doch nicht der Sinn der Sache sein. Ein sauberer Abstieg, eine Neuorganisation, vielleicht auch ein Umdenken, muss nicht immer schlecht sein. 

Wohlgemerkt, das ist keine Brandrede gegen Rappi. Das ist eine Brandrede gegen den unmöglichen Modus. Es beginnt ja schon mit dieser unsäglichen Playout-Zwischenrunde. Warum nicht mehr best of seven von Beginn an? Weil man die knapp nicht in die Playoffs kommenden Vereine schützen will, logo. Grauenhaft. Dann spielen die beiden Letzten noch um die Wurst im Umzug, aber keine Angst, auch wenn man verliert hat man immer noch die grosse Chance auf den Ligaerhalt. Denn man konnte sich ja noch bis 01.02.2015 verstärken, ausgemusterte A-Spieler holen, die wechseln für die gute Kohle halt nicht zu einem budgetschwächeren Verein in die B. Dann hat man noch Heimvorteil, dass man dem B-Verein so quasi gleich die Löffel lang ziehen kann.

Es ist mir egal ob da wirtschaftliche Interessen dahinter sind oder nicht - es ist der unsportlichste Modus der ganzen weiten Welt. Und das würde ich auch schreiben, wenn der SCB auf Rang 12 hocken würde. 

Samstag, 31. Januar 2015

Genf Servette HC - SC Bern 1:4

Die erste gute Nachricht: Wir können es noch! Die zweite gute Nachricht: Beppo kann noch halten! Die dritte gute Nachricht: Wir treffen auch wieder mal in die Krächze hinein. Die vierte gute Nachricht: Erneut konnte Gallenblase McSorbet unseren Metzger nicht besiegen. Abgesehen vom Grümpelturnier in Damenwos, das aber wirklich niemanden interessiert. Die fünfte gute Nachricht: Schwerweh sieht wieder aus wie ein Mensch! Und die sechste gute Nachricht: Wir haben unsere Spitzenposition erneut ausgebaut. Na, zufrieden? So viele gute Meldungen auf einen Schlag! Die einzig schlechte Nachricht: Eigentlich hätten wir den Calvin-Würsten die Pelle schon vieeeeel früher über ihre bärtigen Saugringe ziehen sollen. Aber egal, nach gestern klage ich über gar nichts mehr!

Also, gegen Genf kann man nicht wie gegen Kloten spielen, logo, sonst geht man unter wie die Hose. Das war ein Wortspiel. Unterhose. Gut, oder? Also, wir waren ready, kamen auch gleich zu Chancen, doch Myers (hiess nicht der Killer aus Halloween so?? Der hatte doch auch so eine Maske an?) spielte heute sehr souverän. Mindestens 40 Minuten lang. Uha uha uha. Aber egal. Die Senfer gaben dann Tube. Das war auch ein Wortspiel. Senftube. Besser als der letzte, oder? Es war ein unglaublich schnelles und körperbetontes Spiel, quasi ein Porno auf Eis. Was mich geil machte: Wir hielten wirklich gut dagegen, waren auch am rumschubsen wenn es nötig wurde und schirmten auch den Herrn Beppo gut ab. Das 0:0 war OK, es hätte aber auch gut und gerne 21:21 heissen können. Nein, das nicht gerade, die ganz grossen Chancen waren nicht unbedingt an der Tagesordnung.

Im zweiten Drittel hatten wir das Zepter dann härter zu uns gehebelt. Wir hatten nun das Spiel, die Senfer, die Zuschauer, die Halle, die Stadt, den See, den ganzen Kanton, ganz Frankreich, ganz Europa total im Griff. Aber: die Chancenauswertung trieb einem den Pastis fast wieder den Darm hoch. In diesen Phasen musst du dem Gegner einfach einen reinwursten, dann schlucken die dreimal leer und furzen dann in die Niederlage. Aber wir boten einen groben Aussetzer und kassierten kurz vor Drittelsende einen Kurzhänder. Eigentlich durfte das nicht wahr sein, es war aber wahr.

Gut, dann das letzte Drittel, ich schon langsam am Kochen. Der Druck war da, der letzte Pass ab und zu auch, die Abwehr spielte gut nach vorne und machte sofort nach einem abgefangenen Angriff gleich wieder Druck. Aber es wollte und wollte nicht. Bis dann ein Jammerofen uns erlöste. Der junge Hügel schoss irgendwie aus der Drehung, die Scheibe wumpelte 142 x abgelenkt in den Knarst. Egal. Ausgleich. Schnauze Fury. Und wir zogen weiter wie wehende Wiener. So 6 Minuten vor Schluss schoss der Gagelhardy auf den Knarst, der Klubtier oder so lenkte herrlich zur Führung ab. Nun rutschte der Alk wieder, klar doch. Sekunden später lief Joenssu am Flügel durch als wäre ihm ein russischer Waschbär hinter dem Hintern, sein herrliches Zuspiel knallte wieder Klubtier zum 3:1 in den Maschendrahtzaun. Geilo. Ein Ohnegoaliegoal von Pertschen brachte uns dann noch fast zum Kanter. 4 Öfen in einem Drittel sind geil, ich gebe es zu. Ich bin euphorisiert.

Tja, McSorbet hatte sich da wohl mehr ausgerechnet, er war unglaublich schlecht gelaunt heute. Ich habe ihn kurz nach dem Spiel noch getroffen, da hatte er sich schon wieder beruhigt und er roch sehr angenehm nach WC-Ente. Mit dem macht er immer eine Mundspühlung wenn er böse ist, danach gehts wieder. Kopf hoch, Sorbet!

Freitag, 30. Januar 2015

SC Bern - Kloten Flyers 1:5

Endlich durften wir mal ein Spiel erleben, das an die Kultserie "Breaking Bad" angelehnt war. Erstens breakten wir "bad", zweitens hatten unsere Jungs wohl Meth in der Blutbahn und spielten wie ein Truthahn mit Vögelhoden. Das war der genau gleiche Gurkenmatch wie das 1:5 gegen die Piller, immerhin verschenken wir die Punkte gleichmässig an alles Strichklubs. Bevor wir die Jungs aber jetzt in die Hölle schimpfen: Es sind halt jetzt die Spiele, die doof sind. Da kommt ein Strichklub, der kämpft ums Überleben, hier sind wir, wir laufen nicht mehr auf allen Kolben, das gibt halt dann solche Spiele. Entschuldbar ist es nur zum Teil, wenn schon verlieren warum dann immer mit so einer Gurkenleistung? Nach 2 Dritteln hatten wir 12 Torschüsse fertig gebracht, Kommentar überflüssig. Kloten nützt der Sieg wenig oder auch viel, die Piller erlegten die ebenfalls mit dem SCB-Sympthom kämfpenden Daffenwoser. Aber immerhin wurde der Rückstand nicht noch happig grösser.

Also, der erste Torschuss in diesem Spiel konnte Beppo nicht fangen und er wehrte ihn ab wie ein Fliegenklatscher mit zwei linken Hoden, der zweite Torschuss war drin, da hat der 5er-Block vor ihm schlecht gearbeitet. Der zweite Treffer und dritte Torschuss war dann ein Witz. Aus spitzem Winkel wurde Beppo erwischt, und ausgerechnet heute macht er die Robbe nicht sonder steht da wie eine breitbeinige Trottoirschwalbe mit Dünnpfiff. Dieses Tor könnte man als Lehrvideo für schwangere Torhüterfrauen verkaufen, Thema: "So macht man es nicht". Kurz und gut, wir waren heute so gut drauf dass uns diese zwei Mümmelöfen bereits den Rest gaben. Es kam weder eine Reaktion noch Emotionen, man spuhlte mal das Programm runter.

Im zweiten Drittel ging es genau gleich weiter. Es brach einem fast die Narbe auf der Garbe. Kein Pass, kein Angriff, kein Schuss der gut genug war, um hier erwähnt zu werden. Das Spiel gurkte hin und her. Und es muss noch gesagt sein: Kloten spielte nicht etwa gut, nein, die spielten wie der Tabellenrang 11. Traurig aber wahr. Ich schaute oftmals gar nicht mehr auf das Eis, ich überlegte mir herrliche Sachen, so zum Beispiel der bald folgende Cupfinal gegen den gleichen Gegner. Sollte da der Eishockeyverband nicht anstatt der "Kiss-Cam" eine "Blowjob-Cam" montieren? Wäre doch für das Publikum lustiger als alles auf der Welt. Gut, es kommt dann etwas drauf an, neben wem Du sitzten tust, es ist ja freie Platzwahl. Uha. Könnte böse enden. Zum Glück war dieses Drittel dann mal vorbei.

Der letzte Abschnitt brauchte dann noch die totale Demontage. Kloten schoss aufs Tor und jeder Puck war drin, immerhin hatten wir dann noch die Ehrenmeldung vom schönen Tor vom blauäugigen Schwerweh. Den Rest kann man sich in die Blowjob-Cam stossen, es war Käse mit Küngelscheisse hoch neun. Nichts ging, rein gar nichts. Aber es war auch kein Mensch auf dem Feld, der sich dagegen stemmte. Auf eine Art verstehe ich es, auf die andere Art wäre es wirklich eine Ehrensache, vor eigenem Publikum nicht gerade eine solche Nullleistung abzuliefern.

Aber eben, nicht zu fest schimpfen, es geht weiter. Dem Team ist offenbar Rang 1 nicht so wichtig wie mir. Die schlechten Leistungen in letzter Zeit kommen vielleicht gerade zum rechten Moment, nach der bald folgenden Nati-Pause gibts kein Pardon mehr, da muss der Motor langsam aber sicher auf Playoff-Takt getrimmt werden.

Die Hardboiled-Awards

Liebe Leser, es war gestern wieder einmal soweit: Die bekannten Hardboiled-Awards wurden verliehen. Diese traditionelle Veranstaltung fand bereits zum 33. Mal statt - und wurde wie immer von sämtlichen Pressefritzen und Spielern boykottiert. Der Anlass fand gestern um 05.00 Uhr unter freiem Himmel im herrlichen Margelwald bei Schliern statt. Da keine Presse da war, kann man heute auch nichts darüber lesen. Kein Problem, liefere ich doch Euch heute alle Preisträger lückenlos nach. Hier, nur hier, auf der besten Hockeyseite der Galaxie.

Walter Freiwald-Award (sponsored by RTL)
Gesucht wurde ein Trainer, der an Walter Freiwald (Dschungelcamp-Gnom) erinnert: Leben von der Vergangenheit und keine Zukunftsaussichten. Auch optisch muss eine gewisse Ähnlichkeit da sein.
And the winner is ... Hans Simpson, Verunstalter der Kloten Flyers. Ich gratuliere!

Paolo Duca-Award (sponsored by Montegazzo)
Hier sucht man einen Spieler, der neben dem Eis nett und herzig ist, öfters mal mit Puppen spielt, auf dem Eis dann aber sämtliche Hirnzellen abschütteln kann und wie ein Irrläufer in die Bande fährt obschon kein Gegner dort steht.
And the winner is ... Paolo Duca. Was für eine Überraschung, herzliche Gratulation!

Barbie-Award (sponsored by Mattel)
Da wird der Typ Hockeyspieler gesucht, der am liebsten wohl seinen Penis abschrauben möchte und als Mädchen in den Ballett-Unterricht gehen würde, obschon das auch nach Härte tönt.
And the winner is ... John Gobbi, Julien Sprunger and Roman Wick. Punktgleich mit je 18'211 Stimmen, wann gab es denn schon mal sowas! Sensationell!

Klitschko-Award (sponsored by Mike Tyson)
Hier wird nicht der beste Boxer gesucht, sondern ein Spieler, der den Gegnern soviel Angst macht, dass niemand es wagt, ihn auch nur anzurühren.
And the winner is ... David Jobin. Uha.

Robben-Award (sponsored by WWF Schweiz)
Muss ich nicht erklären, den Gewinner auch nicht vorstellen, gelle? Gratulation!

Asperger Nervenzuck-Award (sponsored by Ribu-Film)
Alle Spieler haben so ihre Zuckungen und rituellen Bewegungen. Hier wurde allerdings ein Spieler gesucht, der so bescheuerte Zuckungen hat, dass er aussieht wie ein Zitteraal im Drogenrausch.
And the winner is ... Daniel Manzato. Motto: Zucken bis der Zucker nicht mehr zuckt. Gratulation!

Kopf auf Schulter-Award (sponsored by Strafanstalt Fribourg)
Uha uha uha. Gratuliere, Herr Conz.

Leber- und Blutwurst-Award (sponsored by Metzgerei Hort, Schliern)
Hier wurde der Typ Spieler gesucht, der nach grobem Abbluten sich einen 4-fachen Gin hinter die Binde schüttet und die Schlägerei auch noch geil fand.
And the winner is: Tristan Scherwey.

Bottom Award (sponsored by Gummihosen Versand AG)
Hier sucht man das Publikum, das am meisten Damen mit knackigem wohlgerundeten Hintern präsentieren kann. Es war so ausgeglichen, die Jury musste sich dann auf folgendes Resultat festlegen:
Gewonnen haben mit Garantie nicht: die SCL Tigers.

So, das war eine kurze Zusammenfassung der Gala, die ich mit mir selber hatte. Es war kalt, es war einsam, trotzdem gab ich mir viel Applaus. Lutz sei dank!

Mittwoch, 28. Januar 2015

Lieber witziger Schreiber von "Blick Eishockey"

Erstmals danke für das Foto von Dir, dass Dich bei Deiner Arbeit zeigt. Ich habe es auf "Tender" gefunden, wo Du ja ein Pferd am Suchen bist. Also, ich möchte mich mal ganz herzlich bedanken, für das überaus witzige Rubbelspass-Bild von heute auf Deinem Offline-Portal. Wer es von den Lesern hier nicht gesehen hat, soll es nicht anschauen gehen, sonst generiert es am Schluss noch Kohle für den Tattergreis am Schreibtisch. Ich beschreibe den Knüller: Das berühmte Schwerweh-Bild mit dem blutbeschmierten Visier war da zu sehen, man darf dann mit der Maus darüber fahren und das Blut geht dann weg so wie man ein Fenster putzt. Wirklich toll gemacht, kreativ und ganz speziell intelligent. Ich hoffe viele Kinder werden damit spielen.

Was mich aber eher bedrückt: Warum hat der liebe liebe Mensch vom Blick damals, als der Zeiter einen Schlittschuh mit seinem Hals zerstören wollte, kein so tolles Rubbel-Bild gebracht? Das Blut hat dort noch fast schöner gespritzt finde ich. Ich als Berner habe nun schon ein bisschen ein Problem wenn ein Z-Spieler blutet wie eine abgestochene Sau und dann kein witziges Rubbelbild kommt. Was, es gab noch kein Internet? Aber hör mal, auch gedruckt wäre das witzig gewesen, echt!

Oder weisst Du noch als der Cyrill Bühler im Playoff-Finale den Morant 7 Sekunden vor Schluss dreckig gecheckt hat? Ja, das war auch der ZSC, Dein Verein wo Du doch ein Tattoo's auf dem Sack hast. Da hat doch der Morant dann den Bühler abgeschlagen wie ein Stück feuchte Pferdescheisse, weisst du noch? Auch da habt ihr kein Rubbelbild gemacht, da gab es aber schon Internet! Nein, Du hast Dich tagelang wie ein Säugling beschwert weil es sooooooooo grob war wie der eigentlich unfaire und dreckig checkende Bühler auf die Fresse gekriegt hat ... tja.

Ich bin froh, hast Du scheinbar Deine Meinung nun geändert und zeigst so blutige Sachen nun mit dem nötigen Humor. Ich hoffe nur, Du weinst dann nicht wieder in Muttis feuchte Schoss, wenn es um Deinen auf dem Sack verewigten Verein geht, gelle?

So, nun hoffe ich auf weiter blutige Schlägereien, Blick macht Spass auf mehr!