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Sonntag, 5. Februar 2017

Furzkopf der Woche - Emotionen wie in einer Keksdose von Oma


Hier klicken für das Video: Red Army Gottéron

Selbstverständlich weiss ich, dass wir in der Rangliste sehr gut positioniert sind. Rang 1 -3 wird es werden, das steht fest, also ist es ein Riesenfortschritt zu den letzten Jahren. Aber jede Rose hat ihre Dornen, dieses sauglatte Sprichwort stimmt eben auch für uns. Mit gnadenlosen Siegesserien hat man sich diese gute Tabellenposition ERSPIELT. Wir haben Spiele gewonnen, die man sonst eigentlich nicht gewinnt. Wir fanden den Sieg irgendwie immer. Nun sind etwas härtere Zeiten angebrochen, da die vermeintlich schwächeren Gegner um den Strich kämpfen und alles geben. Wir kennen das ja aus dem letzten Jahr. Die Spitzenteams fighten um eine möglichst gute Platzierung für die Playoffs. Wir verlieren ja nicht alles jetzt, aber wir zeigen ein paar Tendenzen, die mir nicht gefallen. Wenn ein Spiel nicht nach unserem Gusto läuft, haben wir keinen Plan B im Köcher. Irgendwie ist es so "ach, heute gehts nicht, was solls"-Stimmung, das nicht erst seit dem ZSC-Spiel von gestern.

Mir fehlen die Emotionen, die barchialen Körpereinsätze. Alles im Rahmen der Fairness natürlich, eine Sperre brauchen wir ja jetzt nicht noch einzufräsen. Unsere Spiele gehen nicht mehr unter die Haut. Man kann jetzt sagen "Tuni Du Saftsack, spielt keine Rolle, in den Playoffs müssen wir bereit sein". Das ist richtig. ABER: Du musst Dein Spiel für die Playoffs nicht erst auf die Playoffs finden. Wir haben es Zürich, Davos und Lugano letzte Saison ja endrücklich gezeigt, dass man ab der ersten Sekunde in diesem Modus sein muss.

Aber auch wir als Publikum sind an der emotionslosen Art und Weise nicht unschuldig. Es ist wie im Kino geworden, man schaut zu, klatscht mal schnell ab einer tollen Szene und fertig. Das ist kein Kessel mehr. Ein Beispiel: Ein Zürcher kommt alleine auf Leo dem Geo, unser Torhüter, der die Nummer 1 der Liga ist, stoppt den Buben souverän. Er liest ihm den Puck mit dem Fänger ab, was für eine Parade!! Und wir? Eben, Kino, freundlich klatschen, das wars dann. Wenn ich es vergleiche wie die Halle getobt hat, wenn Beppo nur schon einen Rückpass blockierte ... diese Emotionen gingen durch das Team, diese Emotionen haben die Jungs aufgepeitscht. OK, vielleicht langweilen wir uns ab dem Erfolg und sind nach dem Meistertitel verwöhnt, aber das ist echt kein Grund. Auch wir müssen uns am Riemen reissen. Wieso aber ein Goalie von diesem Format nicht gefeiert wird, kann mir niemand logisch erklären.

Ein Vorreiter ist da natürlich wieder der mit Abstand Tabellenletzte HC Furzburg-Trottelfon. Slava Bykov ist ja dort neu der Berater von der Harasse. Der Russe hat sofort festgestellt, dass die Emotionen im Team total fehlen. Deshalb befahl der Ex-Red-Army-Man, dass sich das Team vor einem Training in Uniform zum Antrittsverlesen sammeln müsse. Dann kommt ein hässiger Leutnant und spricht die Dinge an, die nicht gut laufen. Dieses geheime Video könnt ihr hier auf "Hardboiled SCB" sehen. Slava Bykov war sich das so gewöhnt, Väterchen Tichonov war aber noch etwas härter mit den russischen Buben. In 30 - 40 Jahren wird diese neue Art der Problembewältigung den Hutzenbröhnen sicher mal einen Erfolg geben. Ich denke da an den Wiederaufstieg in die 2. Liga.

Egal, reissen wir uns jetzt alle am Riemen, die Damen, die keinen haben, halt am Tanga. Nach der Natipause ist definitiv "fertig lustig", der Countdown läuft, wir müssen mit Emotionen in die letzten Qualispiele. Aus Prinzip. Und weil die Playoffs vor der Türe stehen.

Samstag, 4. Februar 2017

04.02.2017 SC Bern - ZSC Lions 1:2 nV

Da kommt der brühwarme Matchbericht. Wie immer. Wie immer habe ich weder eine Zeitung gelesen noch im TV die unsägliche Zusammenfassung auf SRF geschaut. Hier kommen meine ungeschminkten Eindrücke. Also, mit einem Punkt sind wir heute maximal bedient worden. Es war für mich ein Gurkenspiel, ein Weiteres, weil wir nicht in der Lage waren, unsere spielerischen Fähigkeiten in entschlossenens Eishockey umzuwandeln. Es war eine oberfächliche Partie, die zu keiner Sekunde unter die Haut ging. Der Punkt wurde uns von Leo gerettet, der die Zürcher mehrmals in extremis stoppte. Unser emtotionsloses Eishockey erinnerte mich an einen Auftritt der Wiener Sängerknaben. Schön brav trällerten die ja alben ihre Lieder runter, und wenn ein Bube dort einen Ton nicht trifft weil es ihm gerade am Sack gejuckt hat, singen die anderen Buben einfach lieb weiter und nehmen den Sackkratzer nach dem Konzert in den Arm. Bei den Sängerknaben ist das OK, aber gopfertramminomau im Tempel geht es um hartes Hockey. Aber scheinbar können die Emotionen nicht kommen, da die meisten Spieler mit sich selber Probleme haben, da sie eine Scheibe auch in 3 Versuchen nicht annehmen konnten. Egal. Die 1:2 Niederlage nach Verlängerung müssen wir akzeptieren. Mit solchen Leistungen gehört man eigentlich nicht an die Spitze der Rangliste.

Die Halle war gut gefüllt, man freute sich im ersten Drittel auf den Spitzenkampf. Doch spätestens nach der Hälfte des ersten Drittels war einem klar: das wird heute nichts mit Spektakel. Auch der Z spielte schlecht, aber wir waren das Heimteam, himmelarsch. Wie schon in den letzten Heimspielen gurkten wir ohne Präzision durch die Eisschollen, wie ein Dampfer in der Antarktis mit einem besoffenen Kapitän. Jeder Pass den wir spielten, war ein Pass zuviel. Der Z war in der Angriffsauslösung besser, verjoggelte aber ebenfalls alles. Dazu kamen brutale Abwehrfehler, auch auf beiden Seiten. Man rieb sich verwundert die Augen ab dem Furzgagel. Spitzenkampf? Lasst es Euch von den Zeitungen ja nicht schön schreiben. Das war August-Hockey ohne Emotionen. Das 0:0 war nicht mal eine Riesenleistung der Torhüter, da die Abschlüsse an ein Medizinballturnen für schwangere MILFS erinnerte. Gut waren wir einzig im Boxplay, dafür umso schlechter im Powerplay. Passt ja.

Das zweite Drittel brachte keine Verbesserung. Wir hatten keinen Spieler mit einer unhuren schwachen Leistung, aber irgendwie dreht bei uns der Grossteil der Mannschaft auf höchstens 70 Prozent. Wir brachen die meisten Angriffe selber ab, weil spätenstens nach dem 3. Pass der Gegner den Puck hatte. Zürich hatte ein paar gröbere Chancen, aber eben, Leo hexte. Auffallend war auch, dass unsere ausländischen Freunde im Moment überhaupt nicht mehr wissen, wo das Tor steht. Die Passqualität war heute Abend noch schlechter als die Schussqualität, ich wusste gar nicht, dass das geht. Höhepunkt war dann auch noch ein Zusammenprall von Moser der Du bist und Deckenfrau, wir rammten uns selber, Deckenfrau erschien danach nicht mehr. Ich will nicht schwarzmalen, aber das wäre dann schon ziemlich Gagelscheisse wenn er sich gröber verletzt hätte. Tut dann der Einzelwichser in Kanada auch den Moser sperren weil er einen eigenen Spieler verletzt hat? Uha.

Im letzten Drittel neutralisierten sich beide Teams weiterhin durch ihre Fehlpässe. Aber es schlug dann bei uns ein, als wir in Unterzahl einen Stocherofen kassierten. Was für ein Glück, das Randensalat, der eigentlich der überzählige Stürmer war (wegen Deckenfraus Verletzung im Einsatz) relativ rasch den Ausgleich erzielte. Das Tor war ungefähr so schön wie das ganze Spiel. Wie Schlamm, der mit Jauche besprüht wurde und danach noch ein Hundi Hundi darüber gegagelt hat. Aber egal, dieses Tor sicherte uns den Punkt.

In der Verlängerung hatten wir den grössten Matchpuck auf dem Stock, als Gagelon alleine auf Flügel oder wie der heisst losziehen konnte, aber ziemlich einfach verschoss. Als wir dann wieder mit dem Feuer spielten und den Pass fehl machten, zog der Z auf und davon und entschied das Spiel mit einem herrlichen Ofen. Nun gut, Schwamm drüber. Der Punkt reicht uns ja vorläufig, um Leader zu bleiben. Und immerhin haben wir mit dem Punkt, Moment ich schaue schnell, ja, da, ich habs, immerhin haben wir mit dem einen Punkt sage und schreibe genau 1 Punkt mehr geholt als der Serienverlierer Trottelfon. Uha. Aber echt jetzt SCB, lange könnt ihr mit diesem aarigen Hockey nicht mehr auflaufen. Auch wenn nur die Playoffs zählen, ich erwarte auch in solchen Spielen verdammt viel mehr von einem Tabellenführer.

Freitag, 3. Februar 2017

Faszinierend - in Fribourg werden schon die Babys auf Playout getrimmt!


Ja, über dieses Phänomen müssen wir auch noch schnell reden. Danach werde ich mich etwas zurückhalten mit Artikeln über die Hutzenbröhne. Bis sie das nächste Mal ein Spiel versiffen, weil der Halslose mit einer Fangquote von 11 Prozent Schüschu's Arbeit wieder zunichte macht. Aber über dieses Phänomen müssen wir noch schnell reden. 

Gottéron wird in den Playouts landen, zum 31. Mal in den letzten 11 Jahren. Das ist ein Fakt. Was für uns Berner aber fast unbeschreiblich phänomenal ist, mit welcher Ruhe die Anhänger von Trottelfon dieses Verdikt Jahr für Jahr hinnehmen. Man muss es sich mal vorstellen: Jedes Jahr hoffen sie auf den Meistertitel, der aber niemals kommen wird. Meistens starten sie gar nicht so schlecht in eine Saison, wenn die anderen Teams dann aber so langsam in Fahrt kommen, werden sie durchgereicht wie heisser Gagel. So passiert auch in dieser Saison, aber eben, alles bleibt ruhig. Der Dubé darf weiter das Team verschlechtern, bei der Trainerfrage fällt man weiterhin komische Entscheide und aus Mitleid behält man den Fast-Goalie noch weitere 3 Jahre. Keine Proteste, kein Aufstand, klar, ab und zu rumort es ein bisschen, aber der Larry konnte die Masse dann problemlos beruhigen.

Wir haben es noch in Erinnerung, was bei uns abging, als es uns das erste, einzige und letzte Mal in die Playouts gedonnert hatte. Die ganze Stadt stand Kopf. Diskussionen um den SCB arteten damals in hysterische Schreikrämpfe aus. Niemand hatte mehr gute Laune, wirklich niemand.

Nun ist aber ein Video aufgetaucht, dass uns das Phänomen erklärt. Der kleine herzige Bube Hans-Lüdi Rotzetter singt seinem noch herzigeren Buben Otto-Wolfgang Rotzetter ein süsses Schlaflied. Doch, das ist jetzt die berühmte Forensik, man achte sich mal auf den Text. Der ältere Wonneproppen hat dieses Lied von seinem Papa gelernt, auch dass er jedes Jahr einfach ein paar Namen auswechseln muss. Faszinierend. Der ganz kleine Wonneproppen verbindet diesen genialen Playout-Song dann in seinem Baby-Hirn mit "Wohlgefühl, Wärme, Geborgenheit". Deshalb kann kein Fribourger je geschockt sein, wenn man den Strich nur von unten sieht. Playouts bedeutet für sie "NUR DIE LIEBE ZÄHLT". Herzig.

Ich danke der Familie Rotzetter aus Mariahülf für dieses eindrückliche Video. Verstehen werden wir es nie, aber wir haben es nun mit bewegten Bildern immerhin erklärt bekommen. Das ist gemeinsame Fan-Arbeit, die Geschichte machen wird. Die Mutter der beiden Buben findet übrigens Hardboiled SCB geiler als ihren Mann. Ist auch OK, stimmt sicherlich.

Die Rangliste wird langsam kristallklar wie eine Wurstsuppe

Ich weiss, ihr werdet nun etwas zusammenzucken und denken: "Mein Gott, woher hat Tuni Hardboiled denn diese absolut geile Tabelle denn wieder her?". Ganz einfach, ihr findet die wohl beste Tabelle von Westeuropa auf der Seite www.hardboiledscb.ch . Neben Anzahl Spielen, gewonnenen Spielen, verlorenen Spielen, geschossenen Toren, erhaltenen Toren und der Differenz daraus, sieht man auch die Powerplaybilanz und die Penaltykillbilanz, dann als absoluten Hammer die farblich aufbereitete Bilanz der letzten 5 Spiele, je röter desto Scheisse. Das Beste aber ist, dass ihr jede Spalte selber sortieren könnt, einfach oben auf die Spaltenüberschrift drücken (2 x), dann habt ihr zum Beispiel die Sortierung nach Powerplay-Stärke (PP%). Ich will mich ja nicht loben, aber das Teil ist mir echt gut gelungen. Motiviert hat mich die Position von Gottéron, es hat so Spass gemacht, diese Tabelle zu entwerfen und die Hutzenbröhne immer im Enddarm der Verdauung zu sehen.

Analysieren wir die Tabelle mal. Also, wir, Zug und Zürich werden Rang 1 - 3 ausspielen. Bereits am Samstag könnte Zürich mit einem Sieg an uns vorbeiziehen. OK, das wird nicht passieren, aber nur damit wir darüber geredet haben. Die Lasagne scheint mir auf Rang 4 gefestigt sein, auch wenn sie eine himmeltraurige Serie hingelegt haben (schaut die Röte an unter der "Serie"). Von Rang 5 bis 8 scheint noch vieles möglich zu sein, da dank unserem verfurzten Spielplan ein paar Teams noch 7 Spiele in der Quali haben, andere nur noch 6, ein paar sogar 8. Was für Puff! Aber egal, Unter dem Strich haben die SCL Tigers und der EHC Kloten noch kleine Chancen, über den Strich zu klettern. Vor allem wenn man bedenkt, dass die beiden Teams noch 2 x gegeneinander spielen. Da könnte ein Team 6 Punkte holen und Rang 7 oder Rang 8 noch massiv angreifen.

Total abgefahren ist der Zug für Trottelfon und Ambripiottasugadicarotta. Da geht es nur noch darum, wer den goldenen Anus (sprich: letzter Tabellenrang nach 50 Spielen) ergattert. Beide Teams sind in den Playouts und werden auswärts beginnen müssen.

Da für uns von Rang 1 bis Rang 3 noch alles drin liegt, gleichzeitig Rang 5 bis Rang 8 noch überhaupt nicht klar ist, wissen wir einfach, dass wir in den Viertelfinals Heimvorteil haben werden. Gegen wen ist eigentlich scheissegal, ich weiss ich wiederhole mich, aber wer Meister werden will, muss jeden Gegner schlagen, Wunschgegner gibt es in den Playoffs nicht.

Für Spannung ist gesorgt, allerdings wird sie durch den unmöglichen Spielplan bereits wieder etwas zerstört. Da spielen wir morgen gegen den TeTeTe, um dann 10 Tage Pause zu haben, weil Fischer Fritz mit einer "ich teste mal ob meine Tests auch wirklich gut getestet sind"-Mannschaft wiedermal die Hockeyschweiz mit einem 3-Korn-Länderspiel-Weggen-Turnier zum Wahnsinn treibt. Echt mühsam.

Mittwoch, 1. Februar 2017

Gottéron mistet aus - und die Langeweile findet mit dem Cupfinal den Höhepunkt

Der Spielplan unserer Lieblingsliga ist ungefähr so rhythmisch wie ein Dampfmotor mit Furzluft drin. Unsäglich wie man so langsam in Richtung Playoffs hoppern muss. Erst am Samstag geht es weiter, wenn wir im Brüller der Runde gegen die Lioner unseren Rang behalten wollen. Man gähnt sich so richtig durch die Woche, um es endlich Samstag werden zu lassen. Dieser halb komatöse Zustand wird heute Abend noch verschlimmert, weil der Cupfinal EHC Kloten - Genf Servette HC einem die letzten Energiereserven rauben will. Was für ein Gurkenfinal, was für ein Gurkenwettbewerb, was für eine Zeitverschwendung.

Gottéron hatte da mit uns ein Einsehen, knallen sie doch ein paar lesenswerte Schlagzeilen in den Blätterwald. So verkündeten sie, dass keiner der Ausländer nächste Saison einen Vertrag kriege, und der Mann ohne Hals, den man ab und zu auch Toröffner und ganz selten Torhüter nennen kann, Conz, geniesse kein Vertrauen mehr. Man hätte schon in dieser Saison nach Verstärkung geschaut, aber der piepsige Sportchef Dubé hat schon alle Ausländerlizenzen souverän vergammelt. Und in der Schweiz eine Lösung zu finden sein nicht möglich. Zwar hätte es Torhüter mit stattlichem Hals auf dem Markt, aber das seien in ungefähr die gleichen Fliegenfänger wie der, den man jetzt schon hat.

Ein gutes Statement der Hutzenbröhne, das stärkt die Mannschaft doch ungemein, wo es doch dann bald um den Ligaerhalt gehen wird. Das muss Top sein, wenn die wichtigsten Positionen im Team sich einen Deut drum scheren, ob sie gewinnen oder verlieren, da sie ja eh abgesägt sein werden nach der Saison. So motiviert man das Team zu Höchstleistungen. Einmal mehr ein Glanzstück aus dem Westen ... uha uha uha.

Dann der Cupfinal heute. Genf Servette hat den letzten Titel in der Schweiz 1972 gewonnen. Ebenfalls den kläglichen Cup. Somit sind die Weggen also seit 45 Jahren titellos. Fast so lange wie Trottelfon. Heute Abend könnten sie das ändern. Aber mal ehrlich, will jemand von Euch die erbärmliche Fresse McSorbet lächelnd mit einem Pokal sehen? Ich nicht. Das Problem: um das zu verhindern, müsste Kloten gewinnen., Ein Verein, der im Dialekt "Chloote" gerufen wird, was auf holländisch "Hoden" heisst. Schlimm, wenn man holländische Freunde hat. Egal. Genf Servette HC hat, wenn man die Natur zur Hilfe nimmt, eine Ausstrahlung wie ein Erdhaufen, Kloten andererseits wirkt wie ein Pavian ohne Ritalin im Blut. Man muss neutral bleiben.

Würde Genf gewinnen, wären die Spieler zwar erleichtert, aber trotzdem nicht ausgelassen. McSorbet holt ja bekanntlich den Holzfuss Gurgel Benzinarsch zurück, der in der Kabine ungefähr so beliebt ist wie eine gebrauchte Damenbinde. Gewinnt Kloten, dann klatscht das ganze Stadion, es wird aber wohl das letzte Mal sein, dass in diesem Stadion jemand klatscht, da danach die Playouts warten. Da wird man sich eventuell retten können, da ja Gottéron auch mitspielen wird.

Mein Tipp: macht heute Abend etwas, was ihr schon lange auf die lange Bank geschoben habt. Räumt Euren Keller auf, putzt die Küche, nehmt die Böden feucht auf oder irgend so eine Tätigkeit, es reicht völlig, wenn ihr morgen das Resultat irgendwo lest.