Ja seid ihr schon wieder nüchtern? Ich also noch nicht, mir ist immer noch schlecht, die Beine gehorchen wie ein Golden Retriever der Essen riecht aber eigentlich zu Dir kommen sollte, die Birne schmerzt, aber es ist echt scheissegal, WIR SIND MEISTER, SCHWEIZERMEISTER! Gopfertamminomau! Was waren das für Emotionen, was war das für ein geiler Empfang für das Team, tausende am Trinken und Feiern, und es war doch schon fast Morgen als die Boys endlich da waren. Es waren auch bewegende Momente, was waren wir für eine Lachnummer in der Quali, wir zitterten bis zur letzten Sekunde, wir konnten uns wegen Biel (das werde ich halt nie vergessen, danke nochmals) in die Playoffs retten. Und da zündeten wir den Turbo, was für ein Team, was für ein Teamgeist! Endlich hatte die Verletzungshexe Einsicht mit uns, endlich lief der Puck auch mal für uns. Das Ergebnis ist bekannt: 14 Spiele, 12 Siege, Meister, geiler Meister, saugeiler Meister!
Der Meisterumzug am Samstag, den 16. April 2016, gibt uns nun nochmals Gelegenheit, die Boys zu feiern. Alles was Mensch ist muss dabei sein, niemals ist jubeln schöner als wenn vorher die ganze Schweiz dumme Sprüche über Dich gemacht hat. Nun ist der Moment da, allen Neidern den Finger 40 Minuten lang vor den Arsch zu halten. Der Umzug startet 16.15 Uhr an der Nydeggbrücke und wird um 17.00 Uhr auf dem Bundesplatz eintreffen, wo dann die Feier für die Helden startet.
Der Sieg gestern war unglaublich. Lugano war stark, sie konnten uns wie noch selten unter Druck setzten, aber wir waren kalt wie eine Hundeschnauze, wir konterten ihre Bemühungen mit sogenannten "genau zum rechten Moment"-Tore. Und es waren Hammertore, das Geschoss vom Ehebett wird dem Merkeliltis noch lange in den Träumen verfolgen. Dann Kornachers Kunstschuss, so locker geil in den Angel, die Krönung dann war der Shorthänder von Kaiser Roy, was hat er den in den Angel gesalbt, ich habe mir dieses Tor jetzt ungefähr 142-mal angeschaut, eine Augenweide! Gewonnen haben wir diese Playoffs weil wir als Team aufgetreten sind. Damit meine ich auch den Staff, einfach alle die dazu gehören. Nichts warf uns aus der Bahn, rein nichts. Und die Gegner begannen zu jammern, ich wusste jedesmal wenn das Gejammere anfing: Nun haben wir sie, denn wer jammert der vergisst um was das es in den Playoffs geht. Aber uns soll es recht sein, wir haben nicht gejammert und dürfen nun feiern! Ist viel viel schöner!
Dann haben diverse Leute gefragt, ob den die Regular Season überhaupt noch Sinn mache wenn der Achte nun Meister wird. Aber klar doch. Die Regular Season muss eine Mannschaft zu einer Einheit verschmelzen lassen. Sie muss funktionieren. Selbstverständlich braucht es auch die Resultate, sonst kann man eben nicht mitmachen wenn es um die Wurst geht. Aber die Punkte, da bin ich einig, sind nicht das Wichtigste. Die Entwicklung des Teams steht im Vordergrund. Wir waren in den Playoffs nicht zu stoppen und nicht zu toppen, weil jeder Spieler a) dem Nebenspieler vertraute b) die kleinen Sachen richtig machte und c) in jedem Spiel den Sieg unter allen Umständen wollten. Das sind Siegereigenschaften!
Wir müssen wegen dem 14. Meistertitel nun unser Museum vergrössern, der Pott hat fast keinen Platz mehr, sehr sympatisch von Fribourg dass sie uns eine Wand aus ihrem Museum geschenkt haben. Bern hat dann nachgefragt ob denn das wirklich OK sei oder ob sie jetzt nicht selber etwas zu wenig Platz hätten. Uha uha uha. Egal, lasst uns am Samstag nochmals eine Feier zelebrieren, die für immer in unseren Gehirnen hängen bleibt.
Ihr werdet mich natürlich nicht los, auch wenn die Saison vorbei ist. Der Furzkopf der Woche, die Transfers, das Boccia-Turnier in Schüschus Garten ... es wird immer wieder Kommentare von mir geben. Zudem ist die Sommerpause jetzt ja sehr sehr beschissen geil kurz, weil wir das letzte Spiel der Saison bestreten durften. Und gewonnen haben. Uha uha uha. Gell Lugagel!
Mittwoch, 13. April 2016
Dienstag, 12. April 2016
Playoff F 5: HC Lugano - SC Bern 2:3 - wir sind affentittengeilersauhund Meister!!!!
Das wird der kürzeste Matchbericht ever.
WIR SIND MEISTER! WIR SIND HELDEN! ICH DANKE JEDEM SPIELER. ICH DANKE LARS. ICH DANKE GANZ SPEZIELL STEFAN IM ECK. ICH LIEBE EUCH. ICH ZISCHE JETZT IN DIE ALLMEND UND ZIEHE MICH NACKIG AUS!
Wir haben schon Mühe gehabt heute, Lugagel gab alles. Fair, geil, schnell, es war attraktiv zum Zugaffen, ich war heute gerne ein Voyeur! Ein Team, ein Teamgeist, was für ein Fight, fair, danke auch dem Lugagel-Publikum, es gab den Pokal ohne dass mit Panzer-Geschossen auf uns gezielt wurde. Wir waren heute einfach nur bereit, trotz Rückstand, trotz Ausgleich, King the Great Roy (ich sage ihm niemehr Dirk König) schoss uns in den Himmel! Wir sind zum 14. Mal Schweizer Meister, mein Gott bin ich drauf! Genau anal und ysieren werde ich es morgen oder übermorgen, heute will ich nur noch abfeiern, Gott waren das die geilsten Playoffs die es je gab und geben wird!
Ach, noch eine Meldung an die gesamte Heulschweiz: MIMIMIMIMIMIMIMIMIMIMIMIMIMIMIMIMIMI. Heult weiter ihr verfurzten Arschpenisse! WIR SIND MEISTER UND IHR SEID ALLES WEINENDE HUREN!
YES!! Gott bin ich stolz! MEISTER!
WIR SIND MEISTER! WIR SIND HELDEN! ICH DANKE JEDEM SPIELER. ICH DANKE LARS. ICH DANKE GANZ SPEZIELL STEFAN IM ECK. ICH LIEBE EUCH. ICH ZISCHE JETZT IN DIE ALLMEND UND ZIEHE MICH NACKIG AUS!
Wir haben schon Mühe gehabt heute, Lugagel gab alles. Fair, geil, schnell, es war attraktiv zum Zugaffen, ich war heute gerne ein Voyeur! Ein Team, ein Teamgeist, was für ein Fight, fair, danke auch dem Lugagel-Publikum, es gab den Pokal ohne dass mit Panzer-Geschossen auf uns gezielt wurde. Wir waren heute einfach nur bereit, trotz Rückstand, trotz Ausgleich, King the Great Roy (ich sage ihm niemehr Dirk König) schoss uns in den Himmel! Wir sind zum 14. Mal Schweizer Meister, mein Gott bin ich drauf! Genau anal und ysieren werde ich es morgen oder übermorgen, heute will ich nur noch abfeiern, Gott waren das die geilsten Playoffs die es je gab und geben wird!
Ach, noch eine Meldung an die gesamte Heulschweiz: MIMIMIMIMIMIMIMIMIMIMIMIMIMIMIMIMIMI. Heult weiter ihr verfurzten Arschpenisse! WIR SIND MEISTER UND IHR SEID ALLES WEINENDE HUREN!
YES!! Gott bin ich stolz! MEISTER!
Greifen wir heute einfach zu
Das Motto für heute. Zugreifen, abgreifen, zupacken und weghacken. Es steht ein geiles Spiel an im Anus der Schweiz, die Voraussetzungen für ein faires, tolles, von einem sympatischen Publikum ausgetragenen Spiel 5 sind ja gegeben worden. Ich erwarte ein freudiges Spiel ohne Strafen, bei dem das Publikum die Welle macht, egal ob es gerade ein Gegentor gegeben hat oder nicht. Uha uha uha. Nein, reden wir Klartext: Es wurde alles unternommen, damit wir uns den Meistertitel heute in der Hölle holen müssen. Aber wir sind auch dazu bereit, ohne Frage, denn Lugano versagt unter Druck meistens wie ein Schlappi vor der Porno-Kamera. Ich bin ja mal sehr gespannt auf dieses Spiel!
Es begann ja mit der kleinkindlichen Wutausbrüchen von der Dogge Schredder. Für das Nicht-Foul von Bodenmann forderte er lauthals 20 Spielsperren, er verwies darauf, dass in der NHL es so gemacht worden wäre. Ja genau, Dogge. Du hast ja selber fast 500 Spiele dort gespielt, 20 Spielsperren gab es dort für Mordversuche. Wie blöd muss man sein, um solche Statements in den Wind zu husten? Auch hier herrscht das Einzeller-Syndrom, massiv sogar. Seit sie verlieren sind sie am Heulen, gageln medienwirksam jedes nicht gepfiffene Ding in die Schlagzeilen. Dabei vergessen sie, dass sie Zug mit einem irregulärem Penalty betrogen haben, in dieser Finalserie absolut unsaubere Aktionen gezeigt haben und mit 1:3 in Rückstand sind, weil sie einfach schlechter waren. Aber die Dogge muss was unternehmen, ist klar, wahrscheinlich ist er der erfolgloseste Coach der Welt, überall trifft er gute Bedingungen an, gewonnen hat er ungefähr soviel wie Bremgart Hans, Trainer von HC Mogadischu. Mein Wunsch an den Schredder: es wäre so toll, wenn er wirklich mal ein Spiel total nüchtern coachen würde. Doug kommt übrigens von Douglas, ein schottischer Name, bedeuten tut das "dunkler Fluss" oder in Anlehnung an eine Schlacht auch "Blutfluss". Na, ist das ein geiler Übergang zu Frau Schwanzberg?
Die gute Präsidentin hat auf die angespannte Lage souverän reagiert. Ein Final sei ein "Fest" und kein "Krieg", das tönte alles gut wie sie die Tifosis zur Ruhe aufgerufen hat. Der letzte Abschnitt war dann einfach der Hammer als sie dann in eine leichte Brandrede abschweifte und was laberte wie "Lugano musste schon immer gegen alles und jeden kämpfen". Ja, so beruhigt man das Volk. Sich dann am Schluss als betrogene Einzelkämpfer hinstellen. Klasse gemacht. Eigentlich ist es ja schon zum Kotzen, dass man vor einem Playoff-Finale solche Worte an die Zuschauer richten muss. Auch Taten sind diesem Aufruf gefolgt, so verteilen sie nur noch die Hälfte der Kampfanzüge in die Curva Nord, ebenso werden die Gratis-Wurfgegenstände für die Sitzplatzzuschauer eingeschränkt, neu gibt es nur noch 2 pro Person. Grosse Worte einer Milliardärin, nur hat sie offenbar vergessen, dass die Liga seit Jahrzehnten nichts gegen Lugano unternimmt, obschon wohl jeder andere Verein in Europa eine Platzsperre auf Lebzeiten erhalten hätte. Aber so funktioniert das Kleinkinder-Verhalten: Sich immer als armes Opfer darstellen und abheulen. Uns soll es recht sein, sie sollen alle Kräfte in das Geheule stecken. Wir konzentrieren uns auf den vierten Sieg.
Die Liga hat nun natürlich bereits jetzt wieder ein schlechtes Gewissen. Schon gegen den Z wimmerten die Funktionäre wie Hundewelpen weil es ein Tor nicht gegeben hat und er grosse Z böse war, nun eben Lugagel. Die Bodenmann-Sperre ist ein Witz, es geht nur darum, die heulenden Ärsche zu beruhigen. Das mit solchen Aktionen die Schiris zum absoluten Volldeppen hingestellt werden, wird ja scheinbar vom Verband hingenommen. Wenn man denn schon immer an der grossen NHL rumleiert, dann sollte man sich wirklich mal ein Beispiel dort drüben nehmen. Ein Schiri ist dort die Hoheit, ein völliges Tabu ist es, einen Ref vor den Medien zu kritisieren. Da kennt die Liga kein Pardon, das gibt rigorose Strafen. Hier liebt man es, die Zebras zum Abschuss freizugeben. Aber uns egal, wir gehen mit Power in dieses Spiel, mit unbändigem Kampf. Lieber SCB, bitte beende diese Serie gegen die Spengler-Cup-gehärteten Buben aus Lugano. Jetzt. Sofort.
Es begann ja mit der kleinkindlichen Wutausbrüchen von der Dogge Schredder. Für das Nicht-Foul von Bodenmann forderte er lauthals 20 Spielsperren, er verwies darauf, dass in der NHL es so gemacht worden wäre. Ja genau, Dogge. Du hast ja selber fast 500 Spiele dort gespielt, 20 Spielsperren gab es dort für Mordversuche. Wie blöd muss man sein, um solche Statements in den Wind zu husten? Auch hier herrscht das Einzeller-Syndrom, massiv sogar. Seit sie verlieren sind sie am Heulen, gageln medienwirksam jedes nicht gepfiffene Ding in die Schlagzeilen. Dabei vergessen sie, dass sie Zug mit einem irregulärem Penalty betrogen haben, in dieser Finalserie absolut unsaubere Aktionen gezeigt haben und mit 1:3 in Rückstand sind, weil sie einfach schlechter waren. Aber die Dogge muss was unternehmen, ist klar, wahrscheinlich ist er der erfolgloseste Coach der Welt, überall trifft er gute Bedingungen an, gewonnen hat er ungefähr soviel wie Bremgart Hans, Trainer von HC Mogadischu. Mein Wunsch an den Schredder: es wäre so toll, wenn er wirklich mal ein Spiel total nüchtern coachen würde. Doug kommt übrigens von Douglas, ein schottischer Name, bedeuten tut das "dunkler Fluss" oder in Anlehnung an eine Schlacht auch "Blutfluss". Na, ist das ein geiler Übergang zu Frau Schwanzberg?
Die gute Präsidentin hat auf die angespannte Lage souverän reagiert. Ein Final sei ein "Fest" und kein "Krieg", das tönte alles gut wie sie die Tifosis zur Ruhe aufgerufen hat. Der letzte Abschnitt war dann einfach der Hammer als sie dann in eine leichte Brandrede abschweifte und was laberte wie "Lugano musste schon immer gegen alles und jeden kämpfen". Ja, so beruhigt man das Volk. Sich dann am Schluss als betrogene Einzelkämpfer hinstellen. Klasse gemacht. Eigentlich ist es ja schon zum Kotzen, dass man vor einem Playoff-Finale solche Worte an die Zuschauer richten muss. Auch Taten sind diesem Aufruf gefolgt, so verteilen sie nur noch die Hälfte der Kampfanzüge in die Curva Nord, ebenso werden die Gratis-Wurfgegenstände für die Sitzplatzzuschauer eingeschränkt, neu gibt es nur noch 2 pro Person. Grosse Worte einer Milliardärin, nur hat sie offenbar vergessen, dass die Liga seit Jahrzehnten nichts gegen Lugano unternimmt, obschon wohl jeder andere Verein in Europa eine Platzsperre auf Lebzeiten erhalten hätte. Aber so funktioniert das Kleinkinder-Verhalten: Sich immer als armes Opfer darstellen und abheulen. Uns soll es recht sein, sie sollen alle Kräfte in das Geheule stecken. Wir konzentrieren uns auf den vierten Sieg.
Die Liga hat nun natürlich bereits jetzt wieder ein schlechtes Gewissen. Schon gegen den Z wimmerten die Funktionäre wie Hundewelpen weil es ein Tor nicht gegeben hat und er grosse Z böse war, nun eben Lugagel. Die Bodenmann-Sperre ist ein Witz, es geht nur darum, die heulenden Ärsche zu beruhigen. Das mit solchen Aktionen die Schiris zum absoluten Volldeppen hingestellt werden, wird ja scheinbar vom Verband hingenommen. Wenn man denn schon immer an der grossen NHL rumleiert, dann sollte man sich wirklich mal ein Beispiel dort drüben nehmen. Ein Schiri ist dort die Hoheit, ein völliges Tabu ist es, einen Ref vor den Medien zu kritisieren. Da kennt die Liga kein Pardon, das gibt rigorose Strafen. Hier liebt man es, die Zebras zum Abschuss freizugeben. Aber uns egal, wir gehen mit Power in dieses Spiel, mit unbändigem Kampf. Lieber SCB, bitte beende diese Serie gegen die Spengler-Cup-gehärteten Buben aus Lugano. Jetzt. Sofort.
Montag, 11. April 2016
Schritt für Schritt einfach weitergehen
Oh ja, die Zeiten sind aufwühlend. Die Playoffs sind nicht geeignet für nervenschwache Leute, eigentlich müsse auf jedem Playoff-Ticket so ein Hinweis stehen wie auf jeder Medikamentenschachtel: "Um Risiken und Nebenwirkungen vorzubeugen, saufen sie regelmässig Alk". Unser SCB biegt in den Playoffs quasi den Hammer zum Nagel, spielen wir doch gegen flüssigen Gagel. Ein Montagsgedicht, extra für Euch, von mir! Wir haben Schritt für Schritt genommen in diesen Playoffs, und es gibt überhaupt keinen Grund, etwas zu ändern. Wir nehmen jeden Einsatz, Step by Step, wie immer, Träumereien haben noch absolut keinen Platz in unseren Hirnen. Der Gegner hat das Potential nach wie vor, um der Serie den Dreh zu geben. Wir müssen morgen unser bestes Spiel zeigen, sie von Beginn an demoralisieren, sie verpuffen ihre Kräfte mit sinnlosem Nebengeleier, das kann uns nur Recht sein. Vollgas morgen, dann sehen wir mal weiter!
Die Szene mit Brunner, der den wohl schönsten Sturz der Hockeygeschichte zelebriert hat, geht immer noch durch die Hockeyhirne der Schweiz. Die genaue Analyse dieses Zwischenfalls wird jetzt auf Antrag vom unfähigen Videovoyeur Auger durch den Steinbeisser Hansruedi erfolgen. Mittendrin in dieser Situation steht Ex-NHL-Eismaschinenfahrer Brunner, den ich natürlich am Sonntag sofort aufgesucht habe, um euch die neusten News über seine Gesundheit zu geben. Die Suche war etwas schwierig, denn in keinem Krankenhaus wussten die Leute was von einem Brunner. "Komisch" dachte ich, bis ich einen Insider-Tipp bekam. Brunner liegt am Sonntag immer in alten DDR-Turnhosen am See rum, also machte ich mich suche nach dem Mann.
Sehr bald wurde ich fündig. An einer nicht einsehbaren Bucht schallte mir mit ungefähr 200 dB der Song "Hit me with your rhythm stick" entgegen, Brunner lag da, machte zum Takt komische Bewegungen mit der Hüfte und löschte den Durst mit Sirup, Geschmacksrichtung Bier. Das Interview war nur kurz, weil Brunner danach noch Termine bei der Pediküre hatte, doch ich will es Euch nicht vorenthalten.
Hardboiled SCB: Hallo Damien, wie geht es, wie geht es der befürchteten Hirnerschütterung?
Brunner: Ach gut, ich hatte gestern einfach schlimme Schmerzen am Ohr. War ja auch sackgrob vom Tosio. Wenn ich mit Tempo komme, hat man sich zu entfernen.
Hardboiled SCB: Hm, ich bin etwas überrascht, sie trotz der Verletzung am Strand zu sehen mit lauter Musik. Das tut doch dem Hirn nicht gut, oder?
Brunner: Das ist wegen meiner Härte! Das kann ich seit meiner Kindheit. Da ging ich oft mit Husten trotzdem in die Schule.
Hardboiled SCB: Niemand fällt so theatralisch wie sie. Habe sie dafür ein Erfolgsrezept?
Brunner: Das ist hartes Training, stundenlang vor dem Spiegel, in Balletthosen und nacktem Oberkörper. Mein Tanti simuliert das Foul, dann ist es an mir, so prächtig wie möglich zu stürzen.
Hardboiled SCB: Ist eigentlich ihr Mannschaftsarzt sonst mit Tieren zusammen? Man vermutete eine Hirnerschütterung bei Dir, trotzdem warst Du das ganze restliche Spiel, dass ihr dann ja absolut zu Recht verloren habt, auf der Spielerbank. Das ist doch keine Erstbehandlung für eine Gehirnerschütterung?
Brunner: Das war schon richtig so. Ich habe kein Gehirn sondern Geld im Kopf, zudem wartete die rammlige Vicky bereits in der Garderobe (zwinkert mit den Augen). Wer will da schon in die Kabine (lacht). Zudem hätte ich ja gerne noch einen Penalty geknallt.
Hardboiled SCB: Erklär mir doch die Szene mit Bodenmann aus Deiner Sicht?
Brunner: Hey, wotsch mi verarsche? N'klare Penalty! Also, ich komme angebraust, der Berner geht nicht weg, ich treffe ihn mit meinem Kopf, gleichzeitig streckt er mir die Zunge raus und macht mir den Stinkfinger. Die pure Ohnmacht hatte ich da, ich erschrak so fest, dass ich das Bewusstsein verlor und 1.2 Zentelsekunden nur noch schwarz sah. Ueli Schwarz meine ich. Da wusste ich: das ist schlimm. In der Kabine dann haben sie mich getestet, ich konnte meinen Namen nicht sagen, wusste nicht mehr wo ich wohne, sabberte Speichel beim Reden und furzte nach jeder Frage. Also Entwarnung, alles wie immer. Zum Glück.
Danach musste der Mensch gehen, die Termine eben. Ich schüttelte ihm die Hand, touchierte dabei leicht seinen Handrücken - und Brunner fiel wie von heisser Scheisse getroffen mit einem gewaltigen Absprung zu Boden und lag wie tot da. Ich wusste im ersten Moment nicht, was zu tun ist, doch von der Strasse rief mir dann jemand zu "ist normal, macht er immer, gehen sie ruhig, er kommt bald wieder auf die Beine". Puh, hat der mir jetzt einen Schrecken eingejagt der Pajass.
Egal ob nun Bodemann zu Unrecht gesperrt wird oder nicht, es gilt für uns alle: "JETZT ERST RECHT". Stopfen wir den Heulsusen erneut die Wegge in den Hintern! Wir werde die Energie haben, wir werden den Torhüter haben, wir werden die geilen Jungs auf dem Feld haben die von einer geilen Kurve unterstützt wird! Setzt es um, Boys!
Die Szene mit Brunner, der den wohl schönsten Sturz der Hockeygeschichte zelebriert hat, geht immer noch durch die Hockeyhirne der Schweiz. Die genaue Analyse dieses Zwischenfalls wird jetzt auf Antrag vom unfähigen Videovoyeur Auger durch den Steinbeisser Hansruedi erfolgen. Mittendrin in dieser Situation steht Ex-NHL-Eismaschinenfahrer Brunner, den ich natürlich am Sonntag sofort aufgesucht habe, um euch die neusten News über seine Gesundheit zu geben. Die Suche war etwas schwierig, denn in keinem Krankenhaus wussten die Leute was von einem Brunner. "Komisch" dachte ich, bis ich einen Insider-Tipp bekam. Brunner liegt am Sonntag immer in alten DDR-Turnhosen am See rum, also machte ich mich suche nach dem Mann.
Sehr bald wurde ich fündig. An einer nicht einsehbaren Bucht schallte mir mit ungefähr 200 dB der Song "Hit me with your rhythm stick" entgegen, Brunner lag da, machte zum Takt komische Bewegungen mit der Hüfte und löschte den Durst mit Sirup, Geschmacksrichtung Bier. Das Interview war nur kurz, weil Brunner danach noch Termine bei der Pediküre hatte, doch ich will es Euch nicht vorenthalten.
Hardboiled SCB: Hallo Damien, wie geht es, wie geht es der befürchteten Hirnerschütterung?
Brunner: Ach gut, ich hatte gestern einfach schlimme Schmerzen am Ohr. War ja auch sackgrob vom Tosio. Wenn ich mit Tempo komme, hat man sich zu entfernen.
Hardboiled SCB: Hm, ich bin etwas überrascht, sie trotz der Verletzung am Strand zu sehen mit lauter Musik. Das tut doch dem Hirn nicht gut, oder?
Brunner: Das ist wegen meiner Härte! Das kann ich seit meiner Kindheit. Da ging ich oft mit Husten trotzdem in die Schule.
Hardboiled SCB: Niemand fällt so theatralisch wie sie. Habe sie dafür ein Erfolgsrezept?
Brunner: Das ist hartes Training, stundenlang vor dem Spiegel, in Balletthosen und nacktem Oberkörper. Mein Tanti simuliert das Foul, dann ist es an mir, so prächtig wie möglich zu stürzen.
Hardboiled SCB: Ist eigentlich ihr Mannschaftsarzt sonst mit Tieren zusammen? Man vermutete eine Hirnerschütterung bei Dir, trotzdem warst Du das ganze restliche Spiel, dass ihr dann ja absolut zu Recht verloren habt, auf der Spielerbank. Das ist doch keine Erstbehandlung für eine Gehirnerschütterung?
Brunner: Das war schon richtig so. Ich habe kein Gehirn sondern Geld im Kopf, zudem wartete die rammlige Vicky bereits in der Garderobe (zwinkert mit den Augen). Wer will da schon in die Kabine (lacht). Zudem hätte ich ja gerne noch einen Penalty geknallt.
Hardboiled SCB: Erklär mir doch die Szene mit Bodenmann aus Deiner Sicht?
Brunner: Hey, wotsch mi verarsche? N'klare Penalty! Also, ich komme angebraust, der Berner geht nicht weg, ich treffe ihn mit meinem Kopf, gleichzeitig streckt er mir die Zunge raus und macht mir den Stinkfinger. Die pure Ohnmacht hatte ich da, ich erschrak so fest, dass ich das Bewusstsein verlor und 1.2 Zentelsekunden nur noch schwarz sah. Ueli Schwarz meine ich. Da wusste ich: das ist schlimm. In der Kabine dann haben sie mich getestet, ich konnte meinen Namen nicht sagen, wusste nicht mehr wo ich wohne, sabberte Speichel beim Reden und furzte nach jeder Frage. Also Entwarnung, alles wie immer. Zum Glück.
Danach musste der Mensch gehen, die Termine eben. Ich schüttelte ihm die Hand, touchierte dabei leicht seinen Handrücken - und Brunner fiel wie von heisser Scheisse getroffen mit einem gewaltigen Absprung zu Boden und lag wie tot da. Ich wusste im ersten Moment nicht, was zu tun ist, doch von der Strasse rief mir dann jemand zu "ist normal, macht er immer, gehen sie ruhig, er kommt bald wieder auf die Beine". Puh, hat der mir jetzt einen Schrecken eingejagt der Pajass.
Egal ob nun Bodemann zu Unrecht gesperrt wird oder nicht, es gilt für uns alle: "JETZT ERST RECHT". Stopfen wir den Heulsusen erneut die Wegge in den Hintern! Wir werde die Energie haben, wir werden den Torhüter haben, wir werden die geilen Jungs auf dem Feld haben die von einer geilen Kurve unterstützt wird! Setzt es um, Boys!
Sonntag, 10. April 2016
Furzkopf der Woche - LudünnGAGEL
Doch oha, der SC Bern stellte das offensive Hammerlaufen ab Spiel 2 ab. Die Gegenwehr und der Power des SCB überforderte die Lugagels massiv. Im Hinterkopf wusste ich, was nun passieren würde. Die eigene Schwäche wurde nun auf ein Opfer abgerollt, dafür bietet sich natürlich das Zebra bestens an. Das Getobe steigerte sich quasi von Minute zu Minute. Spiel 2, Spiel 3, Spiel 4 (alles SCB-Siege) arteten dann in wüste Schimpftiraden aus. Unfähig sich an der eigenen Nase zu nehmen, wurden zugegebenermassen strittige Entscheide nun vorgeschoben, um der ganzen Welt zu beweisen, dass der SC Bern zum Titel beschissen werden solle.
Das Dauergemotze der Spielerbank gegen jeden, aber wirklich auch jeden Entscheid der Schiris ist nur noch peinlich und nimmt groteske Formen an. Korrekte Interventionen von uns führen sofort zu Anfällen, Schiribeschimpfungen und endlosen Diskussionen. Das es in jedem Spiel umstrittene Szenen gibt, ist im Hockey normal. Aber es betrifft beide Teams. Eine Drecksschwalbe brachte Lugagel in Spiel 1 zurück ins Spiel - sonst hätten wir da schon den ersten Sieg geholt. Lugagel gewann in Zug damals im Penaltyschiessen dank einem absolut irregulären Penalty. Sie vergessen, dass sie ebenfalls schon Schiri-Entscheide auf ihrer Seite gehabt haben, die diskussionswürdig waren. Das dauernde Opfergegränne geht langsam aber sicher massiv auf den Sack. Der einzige grobe Regelverstoss gestern war der Kopfcheck vom unsäglichen Bertamatschia oder wie der heisst. Der Zusammenprall von Brunner mit Bodenmann war unglücklich, schade dass unser Blindgänger in Kanada nun auf das Geheule reagiert hat und ein Verfahren eröffnet hat.
Die füdiblutte Tatsache ist, dass Lugano mit unserem Spiel, wie bereits der Z und Davos, nicht umgehen kann. Wir beissen in die Waden, wir neutralisieren ihre Weltmeister-Ausländer, wir haben mehr Grip, den gleich guten Torhüter und schiessen halt immer ein Tor mehr. Lugano war in 3 Spielen das schwächere Team. Das sind die Wahrheiten, die wohl im Tessin niemand wahr haben will. Ich sage nicht, dass die Schiedsrichterleistungen perfekt waren. Aber Lugagel treibt ein kindisches Spiel. Sie nehmen strittige Entscheide zu ihren Gunsten wie geile Männer im Armani-Anzug an - um dann bei einem Entscheid gegen sie wie ein Kleinkind mit vollgeschissenen Windeln ihre Heulkrämpfe in die Mikrophone zu furzen.
Dann kommen Aussagen wie "Die Schiris sind gekauft", ja klar, genau, Lugagel sagt das, der einzige Verein der in der Geschichte der National League wegen Steuerhinterziehung ein Verfahren am Hals hatte, das sogar in Verurteilungen endete. Klar doch. Wir kaufen Schiris, uha uha uha, Frau Schwanzberg hat soviel Kohle, es wäre ja für sie ein leichtes, unsere Bestechung zu überbieten. Sie sollen es doch probieren! Glauben die echt daran? Gut, Dogge Schedden glaubt ja übrigens auch, dass die Erde eine Scheibe ist und Babys auf die Welt kommen weil Papi einen Storch fickt.
Für mich sind das alles klägliche Versuche, um den stärkeren SCB zu stoppen. Aber ich bin unheimlich stolz, dass wir uns nicht auf dieses Niveau runterlassen. Wir spielen unser Spiel, wir wollen diese Serie am Dienstag beenden, und ehrlich gesagt ist es ganz Bern scheissegal was gelabert wird. Wir treten den Sport nicht mit Füssen. Als Beispiel sei nur noch der Snapshot zu erwähnen, das war auf der offiziellen Homepage von Lugano aufgeschaltet. Die Schiedsrichter wurden zum SCB in die Aufstellung gestellt. Sportlich fair wie ein Hundescheissdreck, der gerade von einer Kuh frisch beschissen wird. Natürlich wurde es jetzt wieder korrigiert, man will ja so sauber dastehen wie eine Stehscheisse auf einer Raststätte bei ihnen. Uha uha uha.
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