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Sonntag, 10. April 2016

Playoff F 4: SC Bern - HC Lugano 2:1 nV

Mitteilung an die Berner: Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa! Mittelung an die Lugagler: DER SCHIRI IST SCHULD! DER SCHIRI IST SCHULD! DER SCHIRI IST SCHULD! DER SCHIRI IST SCHULD! DER SCHIRI IST SCHULD! DER SCHIRI IST SCHULD! Das Weinen im Tessin wird weitergehen, weil der Brunner Alfred leicht lädiert wurde. Ich lasse die Beurteilung dieser Szene die Fachleute kommentieren, ich im Stadion hatte den Eindruck, dass Bodenmann den Brunner Alfred nicht hat kommen sehen und Brunner ihm voll reinfährt. Jawohl. Wir haben kein Grund zum Heulen, obschon es für mich das schlechteste Finalspiel der Serie war. Wir waren zwar nach mir nach wie vor das bessere Team, aber wir waren heute irgendwie verkrampft und stocherig unpräzis. Lugano führte lange, entgegen dem Spielverlauf notabene, irgendwie rannten wir schon an, aber mit den oben aufgeführten Mängeln. Man wartete und knabberte herrlich an den Fingernägeln rum, bis uns Moser der Du bist mit einem späten Tor in die Verlängerung schoss. Und auch da waren wir dann am Drücker, es brauchte allerdings dann eine Strafe von Knopfmann bis Kornacker uns zum 3:1 in der Serie schoss. Ein wichtiger Sieg, ein sauhundwichtiger Sieg. Aber, mein wunderschöner Mahnfinger ist oben: da ist noch gar nichts gelaufen.

Also, wir starteten schon mit gutem Power in das Spiel. Allerdings konnten die Lugagels uns total von den gefährlichen Zonen fern halten. So attackierten wir zwar dauernd, aber es versandete alles wie alben bei Untersander in der Katzenkiste. Es gab eine grosse Chance, aber Plüss Ferdu versemmelte aus bester Position. Dafür straften uns die Tessinerweggen dann mit einem herrlichen Ofen durch Stapelfahrerton. Das war nicht gut, ich hasse Rückstände, das Team hasst Rückstande, aber wir waren zwar feldüberlegen, aber das Zählbare war weit weg. Es fehlte der Zug aufs Tor, es fehlte der kühle Kopf und die Scheiben sprangen gar nicht so, wie sie hätten springen sollen. Der Puck war wohl ein Schiri, gell Lugano?

Das zweite Drittel wurde dann schon fast ein Anlaufen von uns. Die Präzision fehlte weiterhin, wir drückten wie Wahnsinnige aufs Tempo, aber wir bremsten uns meistens selber gleich wieder ab. Aber nun waren wir hartnäckiger am Rumstochern, es gab Chancen, aber da war immer ein Stock dazwischen oder ein langer Sack von Käsa. Und der Merkeliltis hielt halt auch heute wieder gut, genau so wie unser Stefan im Eck, der ebenfalls zu Arbeit kam. Aber so langsam wurde es ein Wettlauf mit der doofen Uhr. Wann fällt diese Scheibe in dieses doofe Netz? In diesem Drittel nicht mehr.

Weiter ging. Bier schmeckt nicht wenn man in Rückstand ist, und wir waren sehr lange in Rückstand. Es wollte und wollte nicht sein, es war ein extrem schwieriges Spiel für uns, weil man die Konter von Lugano nicht zulassen durften, gleichzeitig aber den Ausgleich hinrapsen sollten. Irgendwie gelang es dann 4 Minuten vor Schluss weil der Moser dem Merkelitlis einen glücklichen Ofen reinbackhändelen konnte. Lugagel war sicher geschockt, doch es wurde dann ein Spiessrutenlauf ohne Ende. Wir versiebten, doch dann kam Lugano noch gewaltig auf und wir konnten dank Stefan im Eck den Knarst reinhalten.

In der Verlängerung dann eben als erstes die Brunner-Szene. Strafe oder nicht? Schiri gibt sie nicht. BASTA. Danach kamen wir ins Rollen, nun hatten wir sie immer besser im Griff, die Kräfte schienen zu schwinden. Bei uns auch leicht, aber bei ihnen mehr. Ein klares Foul von Puffmann (hoher Stock mit anschliessendem Blut gibt 4 Minuten ...) an Schwerweh brachte uns dann 5 Minuten vor Schluss 4 Minuten in Überzahl. Das Powerplay stand, Kornacher wollte bomben, er scheiterte erst, doch im dritten Versuch knallte er uns zum Sieg. Was für ein Jubel. Und erneut: Was für Scheissverlierer in der Kurve der Lugagels.

Also, über das nächste Spiel reden wir wenn es soweit ist. Nur noch eine Anmerkung an alle, die dauernd über die Schiris wettern: Hat sich Lugano noch nie ernsthaft gefragt, ob es wirklich so eine gute Idee ist, ab der ersten Sekunde jeden, aber wirklich jeden Schirientscheid mit abschätzigen Gesten von der Bank aus zu kommentieren. Bertatscha lief zum Beispiel auf unser Tor, der Verteidiger von uns trennte ihn sauber von der Scheibe. Und die Bank? Die tobte, die hatten Anfälle. Eine total legale Aktion ohne Foul. Ehebett wurde durch sie hart gecheckt und blieb liegen, kam im ersten Drittel nicht mehr aufs Eis. Weinen? Nein, weiter gehts, der Bursche war dann wieder da. Schiri beleidigen? Nö. Weiter gehts. Das haben sie nicht begriffen, schon Crawford heulte dauernd rum, ab jedem korrekten Check, ebenso Arno. Vielleicht wäre es für das gesamte Spiel besser, wenn man einfach mal die Fresse halten würde? Das besten Beispiel war die Strafe gegen Hoffmann, hoher Stock an die Rübe mit Blut an der Fresse. Ob jetzt 2 oder 4 Minuten spielt keine Rolle, das gibt eine Strafe, richtig? Wie reagiert die Lugano-Bank? Mit histerischen Anfällen und widerlichen Gesten. So viel zu diesem Thema. Ich freue mich bereits jetzt auf das Geheule überall. Denn vergesst es niemals: DER SCHIRI IST SCHULD!

Freitag, 8. April 2016

Hirnzellen-Sharing in Lugano gescheitert

Guten Tag miteinander. Hach, was für ein schöner Morgen. Auch wenn es kalt ist und die Sonne betrunken in den Wolken pennt. Egal. Was für ein emotionaler Gagel war das denn gestern? Lugano hat die Keule ausgepackt und trotzdem oder gerade wegen dem wunderbar auf die Nuss gekriegt. Wir haben das wichtige Break geschafft und müssen uns aber sofort wieder auf den Samstag konzentrieren. Das wir in diesem widrigen Spiel zum Schluss trotzdem den Sieg holten, spricht einmal mehr für den Charakter und die Teamstärke unserer Helden. Der Lieblingssatz von Dogge Schredder ist seit gestern logischerweise "DER SCHIRI IST SCHULD". Ja genau. Gähn.

Es war ein packender Fight vor einem absolut finalunwürdigen Publikum. Aber was will man machen in Lugano? 7000 Leute und am Eingang haben sie nur 3500 Hirnzellen zum Verteilen. Das reicht nicht für alle, damit jeder mindestens eine Hirnzelle hat und so nicht ins Stadion gagelt. Das grosse Erfolgsrezept heisst: HIRNZELLEN-SHARING! Bereits die Dogge Schredder und Steinkopf Lapierre machen das und tauschen die eine Hirnzelle in jedem Drittel. So biselt Lapierre nur im ersten und letzten Drittel in den Glöggeler, geniale Lösung. Im Publikum konnte man dank dem Sharing die Wurfgegenstände um 1,1 Prozent reduzieren, man hat es gestern gesehen, nur noch 850 kg Abfall flogen aufs Eis. Für das nächste Spiel in der Resega will der Bund nun Panzer nach Lugano schicken damit man die Eskalationen im Griff hat. Sport in der schönsten Form, wie immer wenn sie in einem Playoff-Finale stehen. Was sagt Dogge Schredder zu diesen Tatsachen: "DER SCHIRI IST SCHULD". Aha. OK.

Das Spiel gestern wurde nicht gut geleitet. Die Linie fehlte von Anfang an, allerdings stand da ja auch wieder ein Duo auf dem Eis, dessen DNA nur um Milimeter an einem scheissenden Flusspferd vorbei geschrammt ist. Aber wisst ihr was: nicht jetzt jammern, die Leistung der Schiris war über die gesamte Saison so, wir sehen jetzt nur die ungeschminkte Wahrheit. Gestern gab es effektiv mehr Fehlentscheidungen als Hirnzellen im Stadion, aber es ist müssig, sich das alles nochmals durchzukneten. Hardboiled SCB kommentiert keine Entscheidungen und heult nicht ab. Das mache ich in der Regular Season nicht, das mache ich in den Playoffs nicht, das mache ich nicht wenn 2 Sekunden vor Schluss ein Affentor gegeben wird, das den Gegner zum Meister macht. Das Gegränne der Lugagels zeigt nur, dass sie verwundet sind, nur weiche verwundete Eseffen heulen vor laufender Kamera. Achtung, Dogge Schredder will noch was sagen: "DER SCHIRI IST SCHULD". OK, danke Doug.

Schlussendlich haben wir den Rackenazzis gezeigt, wo der Hammer hängt. Die Verlängerung war affengeil. Möglich wurde diese Verlängerung nur, weil Brunner eine sensationelle Stockschwalbe gezeigt hat. Da muss man wirklich Applaus geben, wenn ein Spieler nach einem Stockschlag so spät den Stock wie eine heisse Kartoffel fallen lässt. Ein peinliches Schauspiel vom arrogantesten Halbschuh auf Schlittschuhen. Ich habe ihm heute eine SMS geschickt, er solle doch sein Stock in "Arjen Robben" umtaufen. Stockschwalben-Esel. Aber zurück zum Spiel. In der Verlängerung haben wir dem gesamten Südtessin einfach brillant die Gelatine aus den Haaren gebombt. Es gab nur noch ein Team, wunderbar war es das ausgerechnet Botox-Opfer Lapierre das entscheidende Bully verlor wie eine Büne-Huber-Pussy. Uha uha uha. Schredder meint dazu: "DER SCHIRI IST SCHULD". Super. Danke Doug.

Am Samstag gehts ab, der Tempel wird ruckeln und buckeln, ich freue mich.

Playoff F 3: HC Lugano - SC Bern 2:3 nV

Achtung, eine wichtige Mitteilung an Ligagel: IHR KÖNNT AUFS EIS SCHEISSEN, IHR KÖNNT SALAMIS FICKEN, IHR KÖNNT UNSERE KÖPFE ATTACKIEREN, WIR SIND EIN TEAM UND EURE LAPIERRE-SCHWÄNZE KÖNNEN UNS IN ALLE EWIGKEIT AM ARSCH LECKEN. Was für ein Fight von unseren Boys, was für eine meisterliche Prüfung die wir da bewältigt haben. Ein Stadion voller Palmenscheisse, mit Ausnahme des Berner Packs natürlich, absolut finalünwürdige Arschscheissegagelhundescheisse-Söie, aber egal, ein Team stand auf dem Eis, 22 Jungs die zusammenhalten wie ein Scheidenkrampf, einfach geil, einfach nur geil. Wir fanden den Tritt dank unsauberen Scheisse-Aktionen der Tessiner am Anfang gar nicht, aber dann kam unser berühmter Steigerungslauf, in der Verlängerung spielten nur noch wir und gewannen dank Schwerweh total verdient und haben das Break in das Jogurth gecornflaket. Ich bin so was von Stolz auf unsere Boys, auch weil wir der Hundescheisse-Hirnzelle Lapierre heute seinen IQ, der sich ungefähr in der höhe einer toten Sau bewegt, mit aller Wucht in seinen unrasierten Arsch geschoben haben. YES BOYS!

Das erste Drittel war unter dem Motto: Wir haben so laut abgeheult, wir haben so oft die Periode in Hofmanns Baby-Gesicht gesehen, nun zeigen wir Lugagels dass wir auch ganz harte Buben sind. Auch wenn die Windel in der Hose etwas sticht, nein nein, heute geben wir euch Saubernern so richtig Saueres. Unsäglich war es. Provokative Aktionen, harte Fouls, die Schiris liessen laufen, wehrten wir uns dann aber, hagelte es Strafen, logo wurden wir immer mehr bestraft als die Lumpen aus Lugagel. Das war der grössere Skandal als alle ungeahndeten Checks gegen die Rübe, das war Scheisse pur, aber der Rotkopf Schedden hat da genug Emotionen angefacht. Sogar er rastete aus, wollte der Larsschnitte an den Kragen, was für ein Pisser, was für ein Geigenarsch für gerissene Hosensaiten, fick Dich. Das Drittel war spielerisch unter jeder Schublade, aber ist klar, wir wurden attackiert von fiesen Mädchen, zum Glück standen wir den Mann. Sämtliche Treffer der Mädchen wurden beantwortet, nur dass sie dann eben wieder zu weinen begannen wie beschissene Söiblumen die gerade von einer schwulen Kuh vollgeschissen wurden. Übrigens deutete der Schredder zum Lars hin und beschimpte ihn als kleinen Penis. Das mag sein, Schredder, aber immerhin kann er ihn bei einer wunderschönen Frau gebrauchen und muss ihn nicht jeden Abend in die Ficky Schwanzberg stecken. Das 0:0 nach diesem Scheissedrittel war gut für uns, da die Schiris uns sehr hart bestraften.

In Dirttel 2 wurde dann immerhin wieder Hockey gespielt. Schredder kriegte sein Viagra, so war er wieder ruhig weil seine Saulatte nun wieder bereit war. Bereit waren auch wir, ein herrlicher Shorthander brachte uns in Führung, der HoBodenmann knallte uns nach einem Traumpass von Ehebett in Front. Ich soff nur noch. Das mache ich immer wenn ich sieggeil bin. Klar, der Dämpfer kam dann in einem erneuten Powerplay nach einer gar-nicht-Strafe, ein doofer Schwede glich aus. Nun wogte der Fight geil ab, aber ich war gar nicht zufrieden mit unseren Buben. Gegen vorne lief da viel zu wirres und komisches Zeugs, wir hatten den Zug zum Tor verloren. Es verwunderte nicht, dass ausgerechnet die Nachgeburt einer anal geschwängerten Bergziege mit Dünnschiss und Leberschaden, die Frau Pussypierre, die Lugagels in Führung schoss. Wir waren da nicht richtig im Schritt, hatten den Tritt nicht gefunden.

Das letzte Drittel brauchte uns dann sofort den Ausgleich, als das Ehebett einen Moserschuss ablenkte, 2:2 und nun gings ab, endlich wurde es zum geilen Playofffight. Hier eine Chance, da Stefan im Eck der parierte wie ein geiler Weltmeister, da eine Chance, Merkeliltis mit grandiosen Paraden, das letzte Drittel riss doch vom Sitz. Nicht Frau Schwanzberg, die klebt nach 11 Minuten bereits rettungslos auf ihrem Sitz. Über die genauen Gründe schweigen wir. Egal. Es gab dann noch witzige Szenen, so zum Beispiel als Krueger mit einem grandiosen Stockschlag den Stock aus den Fingern geschlagen kriegte, keine Strafe, im Gegenzug ein ähnlicher Stockschlag an Pussypussypussy Brunner, der Lecker sämtlicher NHL-Eismaschinen, und nun heulte man nach einer Strafe. Analyse am TV: Geil, wie er 1,2 Sekunden NACH dem Stockschlag auf den Stock den Stock verliert. Also quasi eine Art Stockschwalbe. Oder Schredders Schwanz. Egal. Es blieb beim 2:2 und wir mussten in dieser Arschlochhalle noch in die Verlängerung.

Aber die Verängerung war dann wie immer geil. Von uns. Push-Lugano schiss in die Hosen, sie hatten noch eine Chance, die aber ein Schwede semmelte massiv daneben, wir versiebten die besten Sachen, bis dann eben Schwerweh nach einem Bully von Plüss einfach genial traf. Sieg, Break, und weiter gehts. Ach ja: Lugagel, am Samstag könnt ihr Eure Därme nummerieren damit ihr sie wieder findet. Nur so.

Und noch ein Wort an das Resega-Publikum: Ihr seid unwürdig, ein Finale schauen zu dürfen. Wirklich unwürdig.

Donnerstag, 7. April 2016

Noch dreimal Spielverderber sein - auf gehts!

Ja, kaum sind die Nervenbahnen wieder beruhigt und die Leberwerte wieder auf einem nüchternen Niveau, kommt bereits der nächste Brüller mit Ansage. Heute Abend findet das Spiel 3 statt in der Tiefstellhalle "Resega". Wir sind euphorisiert, obschon wir eigentlich am Dienstag ja "nur" die Serie ausgeglichen haben. Aber das Spiel machte, mit Ausnahme der Chancenauswertung, dann doch ziemlich Mut für die weiteren Aufgaben. Es war klar sichtbar, dass unser BPP-Modus (Bern play Playoff) den Lugagels massiv zusetzt. Mit jedem harten Zweikampf wurden ihre Gringe röter und die Bärte filziger. Wir gingen ihnen unter die Haut, da nützte es auch nichts, dass sich die Lugagels kollektiv in der Kabine beschneiden liessen. Wir finden immer neue Orte wo wir ekelhaft weh tun können. Der Vergleich von Spiel 1 und Spiel 2 muss jedem SCB-Spieler nun im Gehirn verlötet sein: wollen wir tanzen dann stolpern wir, wollen wir Holz fällen dann siegen wir.

Für mich ist es eine faszinierende Serie. Lugagel hat sehr viel Talent im Team, wir haben sehr viele harte Arbeiter, bei einigen kommt jetzt aber doch auch Talent zum Vorschein. Uha uha uha. Im Ernst: Der Unterschied der beiden Teams ist für mich der: Lugagel mit Talent, aber man hat das Vertrauen dort nur in 2 Linien. Wir mit Kampf und eine Spur Talent, aber das Vertrauen ist auf 22 Spieler verteilt. Jeder zieht am gleichen Strick, jeder hat seine Aufgabe, jeder darf sein Herzblut während 60 Minuten zeigen, nicht nur für ein paar Kurzeinsätze weil die Ausländer gerade auf der Beatmungsstation liegen. Aber das war immer Dogge Schredders Rezept, schon in Zug. Die Quittung bekam er da regelmässig im Halbfinal, es liegt nun an uns, dass das Kollektiv erneut über einzelne Schönlinge siegen wird. Übrigens noch ein interessanter Aspekt: Am Dienstag haben ALLE Feldspieler mindestens einen Torschuss auf Merkeliltis abgegeben ... das ist Teamspirit, ne?

Wie üblich bei Berner Siegen war dann der Schiri wieder ein Thema, schon lustig dass man zum Beispiel in Spiel 1 die traurige Schwalbe von ihrem Yeti nicht mit einer Silbe diskutiert hat, diese Strafe führte zum 3:3 und kostete unter anderem uns die Führung und vielleicht sogar den Match. Aber, da bin ich ganz stolz darauf, wir sind Berner, wir jammer nicht, wir geben einfach alles was wir haben, auch wenn die ganze Welt aufheult, wir halten zusammen und lassen uns nicht vom Weg abbringen. Playoff-Power ist bei uns nicht nur eine Phrase, sondern Lebensinhalt.

Selbstverständlich sind wir aber nicht blind, es ist irgendwie schon aarig dass der Bidu für seinen Check jetzt kein Verfahren am Hals hat, der Krueger aber für den harmloseren Zusammeprall mit dem Davoser Schwedenofen dann für ein Spiel gesperrt wurde. Da soll noch einer draus kommen, aber wie gesagt, das muss der Verband halt selber wissen, da wurde in dieser Saison so viel Schrott entschieden, dass man wohl die Devise rausgegeben hat: Bitte keine Verfahren mehr, erstens ist der Auger noch nicht nüchtern und Steinmann hört ja eh auf. Wie gesagt, mir egal, aber amüsant ist es alleweil.

Dann also los, heute werden wir einen massiven Angriff starten, das Break liegt drin, obschon wir nicht abheben dürfen. Lugagel ist in der eigenen Turnhalle sehr stark, ich hoffe es gibt ein Männerkampf und kein Fallobst-Versuch von ihnen, dieses Finale hat echte Fights verdient.


Dienstag, 5. April 2016

Playoff F 2: SC Bern - HC Lugano 1:0

Ja sapperlot. Ein paar Rekorde wurden heute schlicht gebrochen. Der Torjubel nach dem 1:0, 4 Minuten vor Schluss, wurde wohl noch in der Antarktis von den Seismographen als mittleres Erdbeben registriert. Dann habe ich wohl noch nie ein Finalspiel gesehen, in dem wir mehr auf das gegnerische Tor ballerten als heute Abend. Aber der Elvis aller Prelseys, der Merkelleckitis oder so, ein weissrussicher Lette mit Latte, hielt heute immer noch irgendwas von der Ausrüstung dazwischen, Mann hat der mich genervt. Gefangen hat er kaum einen, aber eben, warum fangen wenn man ablenken kann. Das war krass. Und es wurde ein Nervenspiel, weil wir halt alles versiebten, im Powerplay zu statisch spielten und der Puck der Sauhund in vielen Situationen auch nicht gerade für uns gehüpft ist. Aber schlussendlich ist das bereits jetzt scheissegagelegal, wir haben die Serie zum 1:1 ausgeglichen und waren klar besser als Lugano. Also, das tönt schon sehr gut, aber noch nicht perfekt.

Das erste Drittel war "auf los gehts los", das war schier unglaublich mit welchem Druck wir in dieses Spiel stiegen. So wollen wir die Boys sehen, hart auf den Körper, hart auf die Scheibe, hart auf den Harten. Die Zauberschweden kriegten nun keinen Raum mehr, ihnen wurden fast die Eingeweide aus dem Hintern gecheckt, genau so muss man es machen. Nur eben, das Tore schiessen ... es wurde schon im ersten Drittel zum Drama. Was wir da versiebten hätte uns eigentlich eine 3-Tore-Führung einbrigen müssen, aber der lettische Sowjetrusse hatte einfach etwas dagegen. Der Schwachpunkt war dann sicher die 5:3-Überzahl, in Lugano haben es uns die Lugagel gezeigt wie es geht, wir waren jedoch unbeweglich, langweilig und berechenbar. Da müssen wir dringend daran arbeiten, eine doppelte Überzahl kriegt man in einem Finale nicht viel. Ausser Kornacher ist auf dem Eis. Uha uha uha. Egal.

Das zweite Drittel war dann von uns, logischerweise, nicht mehr mit der ganzen Wucht. Lugagel fand jetzt ab und zu die Mittelzone etwas geöffnet und kam ebenfalls zu Grosschancen. Es brauchte ungefähr 4 mal einen genialen Stefan im Eck, um ein Gegentor zu verhindern. Nicht vergessen, es stand immer noch 0:0 ...! Klar, wir hatten auch noch unsäglich viele Chancen, aber irgendwie wollte und wollte der schwarze Sauaffenpuck nicht in die Maschen zischen. Langsam zirpte durch mein wunderschön geschwungenes Hirn folgender Gedanke: "Wer sie nicht macht, macht sie halt spät". Oder so. Nach diesem Drittel war das Resultat wie eine Frau im falschen Körper, zum einen war man froh, dass man noch Brüste hatte, zum andern fehlte der Schniedel massiv. 0:0 und weiter gehts.

Enorm, was wir dann im letzten Drittel noch freischaufelten. Es glich mehr dem ersten Drittel als dem Zweiten, das beruhigte mal meine Hodennerven. Aber es lief Dir kalt den Rücken runter wenn Lugagel konterte, bis ich merkte dass er Eseff hinter mir sein Bier in meinen Äcken geleert hatte. Stadionverbot für Bierausschütter, ich sage es seit 37 Jahren! Edelsaft ausleeren, geits no? Dann checkte der Bidu relativ unsauber und musste 6 Minuten vor dem Ende auf die Strafbank. Eigentlich hätte es gepasst, wenn die dauernd auf dem Eis stehenden Schwedenpizzaöfen nun das Tor gemacht hätten. Aber wir verteidigten uns wie Ritter, wie Mammuts mit Panzerglas als Brille, absolut geiler Fight! Dann waren wir wieder komplett, ein Angriff lief, ein Schuss ... und der sibirische Milchbauer aus Ostrumänien liess hoch abprallen, da kam Kufengott und Trashtalk-Legende Trüffelnacht und bombte uns in den siebten Himmel. Was für ein Getobe, was für Emotionen! Hochverdient! Das sage sogar ich! Wolkenkratzerhochverdient!

Also, die Serie beginnt neu, quasi haben wir jetzt ein best-of-five vor uns, der Sieg heute war unhuren wichtig. Wir waren eigentlich in Lugagel 2 Drittel das bessere Team, nun ganz sicher das ganze Spiel, wenn wir spielen wie wir spielen sollen, gibts kein halten mehr! Come on Boys!