Achtung, ich zitiere die Medien: Der HC Davos ist soeben Weltmeister geworden. Dank einem 7:1-Kantersieg sicherte sich der HCD wieder die Sympathien aller existierenden Triebtäter und Inzuchtfanatiker. Der HCD wird Meister. Krass wie sie heute ihr Spiel gespielt haben. Krass wie sie den Weltmeistertitel nun auf sicher haben. Der SRF-Reporter onaniert öffentlich zu jedem Angriff, die Hölle ist los, auch der Teleclub-Penis kann sich kaum mehr erholen, die höchste Niederlage für den SCB ever ever ever ever ever ever. Ich als Hardboiled SCB sage Euch nun die Wahrheit: Der HCD hat seine letzte Chance gewahrt und den SCB geschlagen. Die Serie steht nach wie vor 2:1 für uns, wir haben Heimvorteil und sind immer noch in der 100-mal besseren Ausgangslage als die Talficker. Ich habe es euch heute angetönt, lasst Euch nicht beirren vom 100-jährigen Tattergreis an der Bande von Davos. Die sind noch lange nicht K.O. Die werden alles geben um auch am Donnerstag zu siegen. Heute, das muss ich ehrlich sagen, haben sie endlich mal gespielt wie Männer, nicht wie heulende Saupussys (siehe die ersten zwei Spiele). Heute zeigten sie mal, dass sie ausser Steinböcke lecken auch Playoffhockey spielen können. Offenbar sind sie zu fest an Speckcup-Hockey gewöhnt gewesen, nun sind sie scheinbar ein bisschen erwacht. Wir zeigten gute 5 Minuten, das wars dann aber auch, aber kein Problem. Davos schoss für uns unglückliche Tore, jeder Abpraller war halt auf ihrem Stock, auch weil wir da einfach schlecht verteidigten. Wir waren heute schlecht, alle, jeder, ohne Ausnahme. Aber wisst ihr was? Es ist mir bereits jetzt scheissegal. Am Donnerstag werden wir wieder die heulenden Davoser sehen, 23 Jungs und 17'031 Zuschauer werden ihnen die Scheisse aus dem Leib checken. Und der Achselschweisson kann seinen Tausender von Arno ruhig in einem Puff in Bern wegficken gehen, es wird die bessere Lösung sein als wieder Opfer zu werden.
Eben, die ersten 5 Minuten waren gut. Da spielten wir frisch von der Leber, die in den Playoffs halt durch die Hölle muss. Wir verpassten die frühe Führung weil Hobodenmann versemmelte, jubelten aber dann weil Kornacker endlich wieder mal die Krutze traf. Die Führung war aber dann das endültige Gift für uns. Nun wollte man irgendwie plötzlich mitspielen, das dürfen wir nicht, unser Playoff-Erfolg bis jetzt war, dass wir genau eben das nicht gemacht haben. Davos kriegte nun plötzlich die Abpraller auf den Stock, die Verteidiger hatten es nicht mehr im Griff, zudem fehlerten wir wie Legasteniker an einem Goethe-Gedicht. Davos glich sofort aus, ging sofort in Führung und beendete die Partie bereits in den ersten 20 Minuten. Bist Du nach 20 Minuten in dieser nur für Tiere geeigenten Dreckshöhenluft mit 4:1 in Rückstand, kannst Du getrost in der Pause einen Schnaps saufen und das Game nicht mehr ernst nehmen. Für uns ging es nach diesen 20 Minuten böse gesagt nur noch um eines: Sperren vermeiden. Das gelang. Immerhin.
Das zweite Drittel habe ich dann aus 200 Meter Entfernung gesehen, das Interesse war weg, es hätte die kleine Chance gegeben, wenn wir gleich einen Anschlusstreffer geschafft hätten. Aber da war halt Genoni. Ja. Spielt ja nächste Saison bei uns, deshalb bin ich nicht unfroh, wenn er Leistung zeigt. Er wird würdig hexen bei uns, währenddem Davos dicke Teenager zu Stammgoalies formen will. Viel vergnügen. Denkt daran, Arno ist im Viagra-Alter. Geduldsfaden dünner als Forsters Penis. Nur so. Nicht dass ihr dann unserem Torhüter nachweint. Gell. Eben, das Tor kam nicht, also konnte man sich getrost anderen Dingen zuwenden. Ohne Hemmung. Es schob dann irgendwie noch das 5:1 rein, Torschütze war glaube ich Dino Wieser, die Reinkarnation von Utah-ugah, dem wohl berühmtesten Neandertaler der Welt. Der erfand doch das biseln im Stehen, nicht? Egal. Lutz war angesagt, Bier war angesagt, wir hatten das Spiel versammelt.
Das letzte Drittel sah ich dann aus 400 Meter Entfernung. Doch meine Adleraugen sahen nun etwas erstaunliches. Spielte Davos im ersten Drittel wirklich Männerhockey, mutierten sie im letzten Drittel wieder zu den absoluten Pussys. Kaum langte Helbling oder Junghügel zu, da weinten sie wieder wie Chorknaben vor einem Priester, der ihnen gerade gesagt hat: "Bück dich". Unwürdig. Speckcup-Scheisse eben. Es gab noch 2 Öfen für die Schneemonster, egal, echt jetzt, lieber 7:1 ablutschen und Kräfte einteilen als ein 1:4 aufholen um dann in der Verlängerung wegen Analkopf Pickerhard zu verlieren. Auf gehts, am Donnerstag müssen wir einfach unseren nach wie vor bestehenden Heimvorteil ausnützen.
Es war heute ein Bertriebsunfall, nicht mehr und nicht weniger. Die Serie wird nun zum Knaller, Davos wehrt sich besser als der Z, das ist jetzt klar. Wir müssen am Donnerstag Antwort geben, brauchen dazu aber auch einen mutigen Schriri, der die unsäglichen Schwalben von Zwergwuchs Ambühl mal rigoros bestraft. Die Allmend wird beben, bereiten wir einen geilen Empfang. Genau jetzt übrigens kann Larsschnitte beweisen, dass er ein grosser Trainer ist. Ich freue mich auf Donnerstag, den soeben hat Achselschweisson angerufen und gesagt, dass ihn jede Nutte in Bern abgelehnt hat, trotz den 1000 Stutz von Freier del Courto. Danke Berner Huren!
Dienstag, 22. März 2016
Nein Arno, wir lassen uns nicht einlullen von Dir
Dann geht es heute endlich weiter mit unserer Serie des Wahnsinns gegen den HC Daffos. Wir stehen nach 2 Siegen in der Serie mal gar nicht so schlecht da. Primär habe ich Freude wie ein Wonneproppen weil wir nicht die gleiche Schmach vom letzten Jahr erleiden müssen (0:4 - uha). Wir wurden also gerahtgebert. Doch dieses Jahr sind wir wenigstens in den Playoffs ziemlich gut im Schuss. Lachen musste ich wie immer ab Arno, dem Liebling sämtlicher verschwägerten Schwiegermütter. Es ist schon fast unglaublich, wie er das ganze Repertoire nun zückt. In all seinen Interviews spricht die Ratlosigkeit aus seinen Sätzen, er wolle mit dem lieben Gott reden (was Larsschnitte gut gekontert hat), er jammert ein bisschen und zuckt mit den Achseln. Was bedeutet das?
NICHTS! Das ist die Arno-Caprisonne-Einlulltaktik. Schon fast legendär. Aber, mein Mahnfinger steht wie eine Eins im Raum, auf diesen Quatsch sind schon ganz viele Leute hereingefallen. Alles Bocksmist was der gute Arno da von sich gibt. Selbstverständlich ist er weder mit dem Latein am Ende noch hat er resigniert. Die werden heute ganz stark daher kommen, alles versuchen, ganz klar hat Arno seine Pläne für heute. Wir müssen auf der Hut sein, extrem sogar, wir müssen besser spielen (noch besser) als in den gesamten Playoffs. Wir dürfen nie vergessen, dass Davos nach wie vor Favorit in dieser Serie ist, die müssen 4 von 5 Spielen gewinnen, und dazu sind sie ohne Zweifel in der Lage. Lassen wir auch nur ein Molekül nach, wird es noch eine ganz happige Serie werden.
Was für uns spricht, ist unser legendäres Wadenbeissen. Die Stars von Davos nerven sich immer gröber ab der Art, wie wir sie bearbeiten. Für mich etwas enttäuschend, denn vor nicht all zu langer Zeit haben sie ohne Rücksicht auf Verluste ihre Spiele gewonnen. Playoff ist nicht CHL-Mist, hier geht es um den Sieg, um die Serie, ums Weiterkommen. Bei Beat dem Förster haben die Nerven schon mal leicht einen Schluckauf gehabt, ein weiteres Zeichen das gut ist für uns. Das Wehklagen der Davoser hat sicher noch den Grund, dass man einen Schiri sucht, er endlich auf ihr Zurufen Strafen gibt, es lockt ja dann der Speckler-Cup mit Gratis-Hotel. Aber ich glaube nicht, dass wir uns beeindrucken lassen, ich habe die beiden Spiele nochmals geschaut, wir waren immer an der Grenze, aber eigentlich nie darüber, Davos übrigens auch, die geben auch recht Sauers, nur jammern wir nicht dauernd.
Also, freuen wir uns auf Runde 3 in diesem Klassiker, der HC Davos hat übrigens 3'000 Rekruten für heute Abend eingeladen, damit das Stadion schön voll wirkt. Gute Idee wie ich finde, dann gibt es heute wohl wirklich einen Playoff-Hammer-Knaller. Klar, die Rekruten werden "Die Nacht ist ohne Ende" singen, aber die Hauptsache ist doch, dass es wie Stimmung tönt. Auch gelöst hat der HCD das Problem mit Forster, wenn er gesperrt ist haben sie ja immer ein Problem, weil niemand da ist, der auf ihn aufpasst. Aber Spielgruppenleiterin Silvana Korvetsch hat sich bereit erklärt, heute auf ihre Tantra-Stunden zu verzichten und die Spielgruppe bis 23.00 Uhr offen zu haben. Der HCD ist beruhigt, Forster freut sich und wir geben heute einmal mehr alles!
Und noch ein PS wegen all den Greuelmeldungen aus Brüssel: Hier ist Sport, hier ist Wettkampf, nicht mehr und nicht weniger. Kranke Welt!
NICHTS! Das ist die Arno-Caprisonne-Einlulltaktik. Schon fast legendär. Aber, mein Mahnfinger steht wie eine Eins im Raum, auf diesen Quatsch sind schon ganz viele Leute hereingefallen. Alles Bocksmist was der gute Arno da von sich gibt. Selbstverständlich ist er weder mit dem Latein am Ende noch hat er resigniert. Die werden heute ganz stark daher kommen, alles versuchen, ganz klar hat Arno seine Pläne für heute. Wir müssen auf der Hut sein, extrem sogar, wir müssen besser spielen (noch besser) als in den gesamten Playoffs. Wir dürfen nie vergessen, dass Davos nach wie vor Favorit in dieser Serie ist, die müssen 4 von 5 Spielen gewinnen, und dazu sind sie ohne Zweifel in der Lage. Lassen wir auch nur ein Molekül nach, wird es noch eine ganz happige Serie werden.
Was für uns spricht, ist unser legendäres Wadenbeissen. Die Stars von Davos nerven sich immer gröber ab der Art, wie wir sie bearbeiten. Für mich etwas enttäuschend, denn vor nicht all zu langer Zeit haben sie ohne Rücksicht auf Verluste ihre Spiele gewonnen. Playoff ist nicht CHL-Mist, hier geht es um den Sieg, um die Serie, ums Weiterkommen. Bei Beat dem Förster haben die Nerven schon mal leicht einen Schluckauf gehabt, ein weiteres Zeichen das gut ist für uns. Das Wehklagen der Davoser hat sicher noch den Grund, dass man einen Schiri sucht, er endlich auf ihr Zurufen Strafen gibt, es lockt ja dann der Speckler-Cup mit Gratis-Hotel. Aber ich glaube nicht, dass wir uns beeindrucken lassen, ich habe die beiden Spiele nochmals geschaut, wir waren immer an der Grenze, aber eigentlich nie darüber, Davos übrigens auch, die geben auch recht Sauers, nur jammern wir nicht dauernd.
Also, freuen wir uns auf Runde 3 in diesem Klassiker, der HC Davos hat übrigens 3'000 Rekruten für heute Abend eingeladen, damit das Stadion schön voll wirkt. Gute Idee wie ich finde, dann gibt es heute wohl wirklich einen Playoff-Hammer-Knaller. Klar, die Rekruten werden "Die Nacht ist ohne Ende" singen, aber die Hauptsache ist doch, dass es wie Stimmung tönt. Auch gelöst hat der HCD das Problem mit Forster, wenn er gesperrt ist haben sie ja immer ein Problem, weil niemand da ist, der auf ihn aufpasst. Aber Spielgruppenleiterin Silvana Korvetsch hat sich bereit erklärt, heute auf ihre Tantra-Stunden zu verzichten und die Spielgruppe bis 23.00 Uhr offen zu haben. Der HCD ist beruhigt, Forster freut sich und wir geben heute einmal mehr alles!
Und noch ein PS wegen all den Greuelmeldungen aus Brüssel: Hier ist Sport, hier ist Wettkampf, nicht mehr und nicht weniger. Kranke Welt!
Montag, 21. März 2016
Forster im Glück - Disziplinarkommission hat gerade Aktionswoche
Ich gebe es zu, ich bin etwas zusammengezuckt als ich hörte, dass Forsters Stockschlag mit anschliessendem Check gegen den Kopf nur in eine Matchstrafe umgewandelt wurde und der alte Bündner nur für 1 Spiel gesperrt wird. Eigentlich wollte ich schon sehr sehr böse über den Verband schreiben, doch dann rief mich ein hohes Tier (Name darf ich nicht Schwarz, ich wiederhole: Schwarz! Schwaharz! auf weiss schreiben) an und hat mir die Sachlage erklärt. Nach 231 Minuten war das Telefonat fertig, und ich sehe nun klarer, ich hatte da halt nicht alle Infos, informiere Euch aber jetzt gleich damit ihr auch den Update habt.
Also, die Disziplinarkommission hatte letzten Samstag noch gerade ihre Aktionswoche. Da werden verschiedene Fouls zu sehr günstigen Konditionen angeboten. So kriegt man für einen Ellbogencheck ins Gefräss in dieser Woche eben dann nur eine ziemlich bescheidene Busse, von einer Spielsperre wird sogar abgesehen. Oder, das müsste Biel hellhörig machen, für ein Umnieten des Schiris muss man nur mit 2 Minuten bezahlen, ohne Verfahren nachher. "Wir wollen die Spieler so von dem ekelhaften Sündenbock-Ruf wegbrigen" sagt der hohe Funktionär. "Pädagogisch ist es manchmal gar nicht schlecht, wenn man nicht mit aller Härte zuschlägt und einen Sünder zu lange sperrt" fuhr er fort. "Viel ist es ja auch so, dass die Fouler das Urteil eh nicht lesen könnten, da sie nicht lesen können" erzählte mein Informant weiter.
Es gebe auch die Aktion "2 für 1", da werden den Spielern tolle Kombinationen angeboten. Wer zum Beispiel einen Gegenspieler mit einem sauberen Kniecheck erwischt und danach dem stöhnenden Gegner noch einen lupenreinen Crosscheck in den Rücken anhängt, wird in diesen Aktionswochen mit einer Ermahung abgestraft. "Es muss einfach eine saubere Kombination sein" redet der Funktionär weiter. "Weiterhin nicht toleriert werden natürlich weiterhin die schädlichen Sachen wie zu viele Spieler auf dem Eis oder leichte Haken, diese Unsitte soll gepiffen werden. Aber in den Playoffs soll man grobe Sachen nicht überwerten, deshalb auch diese Aktionswochen!".
Ich frage dann nach dem Vergehen von Forster. Stockschlag und Ellbogencheck ins Gesicht. "Da war eben die typische 2:1-Aktion" schmunzelt der Funktionär. "Die Kombination war sauber, innert 2 Sekunden ausgeführt und der Rüfenacht hat ja nur einen Bluterguss von der Hand bis zum Hals, alles halb so schlimm" schmunzelt der sehr hohe Funktionär.
Man hat auch keine Angst, dass die Spiele nun ausarten könnten. "Nein nein, keine Gefahr" lächelt der Mann, "die Aktionswochen gelten nur für wenige Teams, im Moment sei halt der HCD, die Davoser und eine Mannschaft aus dem Landwassertal betroffen".
Seht ihr, für alles gibt es eine Erklärung. Und ich habe schon gedacht, die Wurst in Kanada sei tatsächlich zu blöd, um einigermassen nachvollziehbare Entscheidungen zu fällen. Wie man sich doch täuschen kann!
Mal was anderes: Wie leidet der durchschnittliche Fan in den Playoffs mit?
Auch die Wissenschaft kommt hier auf Hardboiled SCB natürlich nie zu kurz. Wir haben ja schon über den geistigen Aufbau von Beat Forster zur Genüge geredet, das ist ebenfalls hochinteressant gewesen. Wir haben viel daraus gelernt, so dass jeder von Euch diese Frage beantworten kann: Wie viele Fehler stecken im folgenden Satz: "Beat Forster hat bei der Abschlussprüfung seines Chemie-Studiums seinen Namen im 4. Versuch richtig geschrieben". Na? Nicht mehr so schwer, gell, wenn man die Berichte hier aufmerksam liest. Heute wollen wir uns mal mit uns beschäftigen, die Spieler sind oft genug im Mittelpunkt. Und ich hoffe, dass die Spieler ebenfalls mitlesen, denn das dürfte ihr Verständnis für uns Fans noch mehr sensibilisieren. Ebenso eingeladen ist die Presse sowie das Hockeystudio Nummer 1, der Teleclub.
Also, wir müssen als erstes die Saison unterteilen, so wie es ja schon vom Spielplan her geplant ist. Es gibt die Regular Season, da ist man auch auf eine Art gespannt auf das Geschehen auf dem Eis. Dann gibt es eben noch die Playoffs, der Ausnahmezustand für jeden Herzblut-Fan, oft werden sie als "Festspiele des Hockeys" tituliert, aber das ist Schönrederei, es ist der pure Horror, es ist ungesund aber natürlich trotzdem geil. Es ist die grosse Hassliebe. Nichts schmerzt mehr als eine Niederlage, Siege machen Dich heiss, aber Du kannst nicht richtig loslassen, weil es eben die verfluchten 4 Siege braucht. Und wenn Du die hast, wartet schon der nächste Gegner auf Dich, der Dir den gesamten Hormonhaushalt in den Abfluss kippt.
Also, wie funktioniert ein Playoff-Tag für den Fan? Man wacht auf, nicht schlecht gelaunt, normale Herzfrequenz (diese Werte kommen von der Apple Watch an meinem erotsichen Handgelenk). 2 Sekunden nach dem Aufwachen brätscht der Playoff-heute-Abend-ist-Spiel-Gedanke durch den Schädel. Die Herzfrequenz steigt mal locker auf 100 Schläge, die sich bei der Morgendusche wieder senkt. Quasi parallel zur Morgenlatte. Uha uha uha. Dann geht man in die Firma, nicht eine Sekunde ist man richtig bei der Sache, immer und immer wieder hämmern Dir Gedanken wie "was ist wenn ..." und "... sie müssen heute ..." und so weiter durch Dein Anti-Forster (oder deutsch: Gehirn). Der Puls ist konstant 20 Schläge höher als normal. Ab Mittag beginnt dann das Eile-mit-Weile im Magen. Alle 30 Minuten kommt der Hirn-Befehl "geh knarken", auf dem Weg zu der Schüssel verschwindet dieses Gefühl dann sofort, da Du aber unterwegs bist, gehst Du mal eine rauchen oder was saufen. Spätestens ab 16 Uhr ist kein anderer Gedanke mehr möglich als an das Spiel am Abend. Du erlöst die Firma dann und gehst nach Hause.
Aus Nervosität kriegst Du kaum einen Bissen runter, dafür rutscht das Bier als wenn es aus Schmierseife wäre. Der Puls erhöht sich durch den Alk nun noch mehr, 30 Schläge über Normal, aber egal, man kennt das Gefühl. Dann ans Spiel jetten, man ist unruhig wie ein läufiger Wolf, Eintritt ins Stadion - und dann kommt die einzig ruhige Phase an diesem Abend. Du bist im Stadion, 30 Minuten kann Dein Körper jetzt verschnaufen, was natürlich mit Bier gefeiert wird.
Dann, während dem Spiel, ist jedoch alles wieder am Arsch. Der Puls ist auf Sprint-Weltmeister-Niveau, Du merkst gar nicht mehr was Du alles runterlöffelst, die Emotionen kochen eine Suppe die irgendwie raus muss, die Nerven sind gespannter als eine Wadensehne beim 110-Meter Hürdenlauf. Du gehst durch Himmel und Hölle. Unbeschreibliche Gefühle.
Nach dem Spiel ist alles gut, besonders wenn man gewonnen hat? Ach was! Das Adrenalin peitscht immer noch durch die Adern, trotz tollem Alkkonsum (oder gerade deswegen?) beruhigt sich nicht so viel in Deinem Körper. Ich habe Euch mal meine Schlafstatistik (s. Bild) hinterlegt. Auch ein peruanischer Waldarbeiter könnte wohl sehr schnell sagen, an welchen Tagen Match war. Aber niemand beklagt sich, man geniesst ja diesen Ausnahmezustand. Und, das sagen böse Zungen, der SCB hat einem ja in der Regular Season genug Schlaf geschenkt wenn man alben bei den Heimspielen eingepennt ist. Uha. Egal, Hockey is life, Playoff is horney möderföcking bullschitt life.
Und morgen gehts wieder ab. Auch wenn die inneren Organe weinen - da muss man durch!
Also, wir müssen als erstes die Saison unterteilen, so wie es ja schon vom Spielplan her geplant ist. Es gibt die Regular Season, da ist man auch auf eine Art gespannt auf das Geschehen auf dem Eis. Dann gibt es eben noch die Playoffs, der Ausnahmezustand für jeden Herzblut-Fan, oft werden sie als "Festspiele des Hockeys" tituliert, aber das ist Schönrederei, es ist der pure Horror, es ist ungesund aber natürlich trotzdem geil. Es ist die grosse Hassliebe. Nichts schmerzt mehr als eine Niederlage, Siege machen Dich heiss, aber Du kannst nicht richtig loslassen, weil es eben die verfluchten 4 Siege braucht. Und wenn Du die hast, wartet schon der nächste Gegner auf Dich, der Dir den gesamten Hormonhaushalt in den Abfluss kippt.
Also, wie funktioniert ein Playoff-Tag für den Fan? Man wacht auf, nicht schlecht gelaunt, normale Herzfrequenz (diese Werte kommen von der Apple Watch an meinem erotsichen Handgelenk). 2 Sekunden nach dem Aufwachen brätscht der Playoff-heute-Abend-ist-Spiel-Gedanke durch den Schädel. Die Herzfrequenz steigt mal locker auf 100 Schläge, die sich bei der Morgendusche wieder senkt. Quasi parallel zur Morgenlatte. Uha uha uha. Dann geht man in die Firma, nicht eine Sekunde ist man richtig bei der Sache, immer und immer wieder hämmern Dir Gedanken wie "was ist wenn ..." und "... sie müssen heute ..." und so weiter durch Dein Anti-Forster (oder deutsch: Gehirn). Der Puls ist konstant 20 Schläge höher als normal. Ab Mittag beginnt dann das Eile-mit-Weile im Magen. Alle 30 Minuten kommt der Hirn-Befehl "geh knarken", auf dem Weg zu der Schüssel verschwindet dieses Gefühl dann sofort, da Du aber unterwegs bist, gehst Du mal eine rauchen oder was saufen. Spätestens ab 16 Uhr ist kein anderer Gedanke mehr möglich als an das Spiel am Abend. Du erlöst die Firma dann und gehst nach Hause.
Aus Nervosität kriegst Du kaum einen Bissen runter, dafür rutscht das Bier als wenn es aus Schmierseife wäre. Der Puls erhöht sich durch den Alk nun noch mehr, 30 Schläge über Normal, aber egal, man kennt das Gefühl. Dann ans Spiel jetten, man ist unruhig wie ein läufiger Wolf, Eintritt ins Stadion - und dann kommt die einzig ruhige Phase an diesem Abend. Du bist im Stadion, 30 Minuten kann Dein Körper jetzt verschnaufen, was natürlich mit Bier gefeiert wird.
Dann, während dem Spiel, ist jedoch alles wieder am Arsch. Der Puls ist auf Sprint-Weltmeister-Niveau, Du merkst gar nicht mehr was Du alles runterlöffelst, die Emotionen kochen eine Suppe die irgendwie raus muss, die Nerven sind gespannter als eine Wadensehne beim 110-Meter Hürdenlauf. Du gehst durch Himmel und Hölle. Unbeschreibliche Gefühle.
Nach dem Spiel ist alles gut, besonders wenn man gewonnen hat? Ach was! Das Adrenalin peitscht immer noch durch die Adern, trotz tollem Alkkonsum (oder gerade deswegen?) beruhigt sich nicht so viel in Deinem Körper. Ich habe Euch mal meine Schlafstatistik (s. Bild) hinterlegt. Auch ein peruanischer Waldarbeiter könnte wohl sehr schnell sagen, an welchen Tagen Match war. Aber niemand beklagt sich, man geniesst ja diesen Ausnahmezustand. Und, das sagen böse Zungen, der SCB hat einem ja in der Regular Season genug Schlaf geschenkt wenn man alben bei den Heimspielen eingepennt ist. Uha. Egal, Hockey is life, Playoff is horney möderföcking bullschitt life.
Und morgen gehts wieder ab. Auch wenn die inneren Organe weinen - da muss man durch!
Sonntag, 20. März 2016
Furzkopf der Woche - Der amokisierte Amöben-Einzeller Forster
Ja, ein klarer Fall für den Furzkopf. Seine Attacke gegen Trüffelnacht ist scheinbar ohne gröbere Verletzung ausgegangen, Gott sei dank, aber das war nur, weil der schäumende Forster mit seinem auf die Hand zielenden Stockschlag nicht getroffen hat. Den anschliessenden Ellbogenchek an die Rübe von Trüffelnacht verfehlte das von Forster gesuchte Ziel ebenfalls. Wie soll man jetzt auf das reagieren? Wir wissen alle, das von offizieller Seite wohl nichts passieren wird. Klar, er ist Wiederholungstäter, aber das hat man auch im Fall Schüschu gedacht. Auf SRF munkelte man, dass die 5-Minutenstrafe eventuell gar keine war, auf Teleclub war man von den Experten her der Meinung, dass das ein banaler Schlag war der keine Schmerzen verursacht hat.
Wir dürfen uns nicht nerven. Das sind bereits die ersten gezielten Provokationen, weil die Bergschleimegel mit unserem Spiel nicht klar kommen. Logischerweise ist in der Serie noch überhaupt nichts entschieden, aber es ist immer gut für Dich, wenn der Gegner Wirkung zeigt. Heinz Kurve hat es als Davoser sogar selber bemerkt: ihn nervt es, dass sie dauernd beim Schiri am Weinen sind. Wir spielen hartes Hockey, aber in keiner Weise unfair oder mit der Absicht, einen Gegner zu verletzten. Forster aber hat mit seiner Aktion nun zum ersten Mal gezeigt, zu was er bereit ist wenn die Frustquelle zu laut plätschert. Dubé drehte auch mal so durch, zog mit dem Stock voll durch, traf den Langnauer aber nicht im Gesicht. Das Urteil damals: Schon der Vorsatz, einen Gegner mit dem Stock zu verletzen zu wollen, müsse bestraft werden. 10 Spiele kriegte Dubé damals (6 in erster Instanz, nach unserem Rekurs dann noch 4 Spiele mehr). Aber eben, wir können nicht beeinflussen, was die Liga nun mit einem Forster anstellt.
Wir müssen auch auf diesen schändlichen Fehltritt cool reagieren. Mit unserem Spiel setzten wir die wirklich schmerzenden Sachen: wir sind mehr als ebenbürtig und bringen das HCD-Tempospiel ins Stocken wie Gagel nach der Einnahme von "Immodium akut". Was mir aber nicht in den Schädel will ist eigentlich, wie ein Spieler so werden kann wie Forster. An und für sich ein beinharter Verteidiger mit guter Technik, ein unagenehmer Gegenspieler. Aber wenn er mal provoziert ist (und da macht Trüffelnacht verbal alles, was aber in den Playoffs zum Geschäft gehört), dann setzt seine einzige Hirnzelle scheinbar einfach aus. Ich bin überzeugt, dass er sich bei solchen Aktionen auch die Hose vollkackt, da die Hirnzelle im Tilt-Status ist und alle Körperöffnungen entleert. Aber wie gesagt, das ist egal, geschadet hat er damit nur seiner Mannschaft.
Aber, so wie ich Arno kenne, wird der den Beateli zur Brust nehmen. Am Dienstag wird er dem Forster sagen "komm, trink ein Glas Wasser zum Mittagessen", stellt ihm dann ein Glas hin, das leer ist. Und der Beateli Forster wird dann bis zum Spielbeginn das Glas anstarren und seine Hirnzelle mit der Aufgabe überfordern, zu begreifen was da falsch gelaufen ist. So bringt ihn Arno auf andere Gedanken und der Beateli Forster spielt dann nur noch Eishockey. Aber er wird dann wegen dem fehlenden Wasser so dehydriert sein wie Ötzi die alte Wandersau!
Weiter gehts, Boys!
Wir dürfen uns nicht nerven. Das sind bereits die ersten gezielten Provokationen, weil die Bergschleimegel mit unserem Spiel nicht klar kommen. Logischerweise ist in der Serie noch überhaupt nichts entschieden, aber es ist immer gut für Dich, wenn der Gegner Wirkung zeigt. Heinz Kurve hat es als Davoser sogar selber bemerkt: ihn nervt es, dass sie dauernd beim Schiri am Weinen sind. Wir spielen hartes Hockey, aber in keiner Weise unfair oder mit der Absicht, einen Gegner zu verletzten. Forster aber hat mit seiner Aktion nun zum ersten Mal gezeigt, zu was er bereit ist wenn die Frustquelle zu laut plätschert. Dubé drehte auch mal so durch, zog mit dem Stock voll durch, traf den Langnauer aber nicht im Gesicht. Das Urteil damals: Schon der Vorsatz, einen Gegner mit dem Stock zu verletzen zu wollen, müsse bestraft werden. 10 Spiele kriegte Dubé damals (6 in erster Instanz, nach unserem Rekurs dann noch 4 Spiele mehr). Aber eben, wir können nicht beeinflussen, was die Liga nun mit einem Forster anstellt.
Wir müssen auch auf diesen schändlichen Fehltritt cool reagieren. Mit unserem Spiel setzten wir die wirklich schmerzenden Sachen: wir sind mehr als ebenbürtig und bringen das HCD-Tempospiel ins Stocken wie Gagel nach der Einnahme von "Immodium akut". Was mir aber nicht in den Schädel will ist eigentlich, wie ein Spieler so werden kann wie Forster. An und für sich ein beinharter Verteidiger mit guter Technik, ein unagenehmer Gegenspieler. Aber wenn er mal provoziert ist (und da macht Trüffelnacht verbal alles, was aber in den Playoffs zum Geschäft gehört), dann setzt seine einzige Hirnzelle scheinbar einfach aus. Ich bin überzeugt, dass er sich bei solchen Aktionen auch die Hose vollkackt, da die Hirnzelle im Tilt-Status ist und alle Körperöffnungen entleert. Aber wie gesagt, das ist egal, geschadet hat er damit nur seiner Mannschaft.
Aber, so wie ich Arno kenne, wird der den Beateli zur Brust nehmen. Am Dienstag wird er dem Forster sagen "komm, trink ein Glas Wasser zum Mittagessen", stellt ihm dann ein Glas hin, das leer ist. Und der Beateli Forster wird dann bis zum Spielbeginn das Glas anstarren und seine Hirnzelle mit der Aufgabe überfordern, zu begreifen was da falsch gelaufen ist. So bringt ihn Arno auf andere Gedanken und der Beateli Forster spielt dann nur noch Eishockey. Aber er wird dann wegen dem fehlenden Wasser so dehydriert sein wie Ötzi die alte Wandersau!
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